Europaabgeordneter: EU schweigt über die Gewalt von Dschihadistischen gegen Christen
MdEP Bert-Jan Ruyssen. Foto: europeanconservative.
Am 28. Juli 2025 erklärte der holländische Europaabgeordneter Bert-Jan Ruissen, dass die EU und die internationale Gemeinschaft die Verfolgung von Christen von Seiten der Islamisten ignorieren. Seinen Worten zufolge sei Brüssel lautstark wenn es um Gaza oder die Ukraine geht, hinsichtlich der Gewalt gegen Christen jedoch das Schweigen bevorzuge, berichtete der European Conservative.
Ruissen kommentierte damit das jüngste Massaker im Kongo, bei dem Kämpfer der mit dem IS verbundenen Gruppe „Alliance of Democratic Forces“ (ADF) eine Kirche während des Abendgottesdienstes überfielen. Bei dem Angriff kamen mehr als 40 Menschen ums Leben, die Kämpfer nahmen Kinder als Geiseln und steckten die umliegenden Häuser in Brand.
Der Abgeordneter konstatierte: „Erst vor einigen Tagen kam es zu einem weiteren grausamen Angriff der ADF auf eine Kirche im Kongo... Ihr Ziel ist es, einen islamischen Staat im Kongo zu errichten und folglich alle (sprich: Christen), zu vernichten, die ihnen im Weg stehen. Es ist bedauernswert, dass die internationale Gemeinschaft, einschließlich der EU, zu viel über dschihadistische Gewalt gegen Christen schweigt“.
Des Weiteren erinnerte er auch daran, dass er diese Initiative schon viel früher dem Europaparlament vorgelegt hatte, sie jedoch nicht umgesetzt wurde.
Zu den Vorschlägen gehört, dass „die Mitgliedstaaten größere Anstrengungen unternehmen sollten, um die geheimen Gelder des Islamischen Staats und der ADF aufzuspüren.“
Unabhängig von ihm hatte sich der Abgeordneter der rechten Partei Schwedens, Charlie Weimers, auf ähnlicher Weise im Mai ausgesprochen. Er erklärte, dass Brüssels Finanzierung radikaler islamistischer Organisationen, einschließlich Strukturen, die mit der „Muslimbruderschaft“ verbunden sind, dazu beitrage, den Islamismus in Europa zu schüren. „Ich werde niemals aufgeben, bis die staatliche Finanzierung und Legitimierung dieser Netzwerke der Vergangenheit gehört.“
Es sei wohl gemerkt, dass die Ereignisse im Kongo die Aufmerksamkeit französischer Kommentatoren erregten. Anwalt Thibault de Montbrial warnte, das Ziel des Islamismus sei „auf der ganzen Welt dasselbe – Eroberung“, und der Journalist Jean-Sébastien Ferju forderte die französischen Behörden auf, über eine passende Reaktion auf diese Tragödien nachzudenken.
Zuvor hatte die UOJ über den Angriff von Islamisten des IS an einer katholischen Kirche, in dem 34 Menschen ums Leben gekommen sind, berichtet.
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