In Stuttgart fand die Vidovdan-Akademie mit Zeugnisübergabe statt

Die Schüler der serbischsprachigen Ergänzungsschulen in Baden-Württemberg bekamen ihre Zeignisse. Foto: eparhija-nemacka.com

Am Sonntag, dem 13. Juli 2025, fand die diesjährige Vidovdan-Akademie im Bürgerzentrum Stuttgart unter der Schirmherrschaft des Generalkonsulats der Republik Serbien statt. Darüber berichtet die Eparchie von Düsseldorf und ganz Deutschland der Serbisch-Orthodoxen Kirche auf ihrer Webseite.

Die Akademie wird jährlich in kalendarischer Nähe zum Vidovdan begangen, dem Gedenktag des heiligen Großmärtyrers Fürst Lazarus und aller heiligen serbischen Märtyrer.

Der Generalkonsul der Republik Serbien in Stuttgart, Dragan Dimitrijević, und Erzpriester Milenko Bakmaz von der Kirche der Synaxis der Serbischen Heiligen Stuttgart hießen die Gäste zu Beginn der Feierstunde willkommen.

Nach den Einführungsreden wurden die Abschlusszeugnisse feierlich an die Schülerinnen und Schüler der serbischsprachigen Ergänzungsschulen in Baden-Württemberg überreicht. Dieser Unterricht wird vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Technologie der Republik Serbien in Zusammenarbeit mit dem Konsulat und der Kirche organisiert.

Das Programm in Stuttgart wurde mit einem Auftritt von Schülern des Ergänzungsunterrichts in serbischer Sprache sowie der Gruppe „Simeoniten“ bereichert.

An der Veranstaltung nahmen außerdem der Generalkonsul der Republik Serbien in München, Božidar Vučurović, die Generalkonsulin von Bosnien und Herzegowina in Stuttgart, Vera Sajić, sowie der Vertreter der Republika Srpska, Mićo Ćetković, teil.

Die Akademie ist ein fester Bestandteil der serbischen Diaspora in Baden-Württemberg und ein identitätsstiftendes Ereignis für Kinder, Eltern und Gemeinden.

Die UOJ berichtete zuvor, dass in Kassel (Hessen) der Gedenktag des heiligen Fürsten Lazarus und aller heiligen serbischen Märtyrer feierlich mit Metropolit Grigorije von Düsseldorf begangen wurde.

Lesen Sie auch

Erzpriester Slobodan Tijanić: „Woran halten wir fester als am Glauben?“

Frankfurter Geistlicher deutete das Evangelium vom reichen Jüngling als Aufruf, sich von dem zu lösen, was im eigenen Herzen den Platz Gottes einnimmt.

Das orthodoxe CRISIS-Journal beendet sein regelmäßiges Erscheinen

Nach 15 Ausgaben in vier Jahren führt das Verlagshaus Hagia Sophia das Konzept künftig mit thematischen Anthologien in veränderter Form fort.

Diakon Igor Willimowski: „Nicht der Reichtum verhindert die Errettung“

Krefelder Geistlicher deutet das Evangelium vom reichen Jüngling als Aufruf, sich nicht an Besitz zu klammern, sondern mit anderen zu teilen und Gott treu zu bleiben.

Eparchie Šabac forderte Absage von geplanten Pride-Kundgebungen

Das Bischofsamt warnte vor Spannungen und rief orthodoxe Gläubige gleichzeitig zu Gewaltlosigkeit und einem friedlichen Eintreten für christliche Werte auf.

Patriarch Porfirije: Askese soll Raum für Gottes Liebe schaffen

Serbisches Kirchenoberhaupt deutete die Begegnung Jesu mit dem reichen Jüngling als Aufruf zu innerer Freiheit, Demut und Nachfolge Christi.

Metropolit Grigorije: „Mit Christus kann man nicht verhandeln“

Der Geistliche legte in Berlin das Evangelium vom reichen Jüngling aus und rief zur inneren Freiheit und Nachfolge Christi auf.