Die Europäische Union forderte die Behörden Albaniens auf, nicht in die inneren Angelegenheiten der Kirche einzugreifen

Europäisches Parlament. Foto: orthodoxianewsagency.gr

Das Europäische Parlament forderte in seiner jüngsten Resolution vom 9. Juli 2025 im Zusammenhang mit den Verhandlungen über den Beitritt Albaniens in die EU, dass die albanischen Behörden die Unabhängigkeit der Autokephalen Orthodoxen Kirche von Albanien respektieren und jegliche staatlichen Eingriffe in seiner internen Angelegenheiten, insbesondere die der Bildung der kirchlichen Hierarchie, stoppen.

Die Resolution betont, dass „Albanien auf Handlungen, die die Religionsfreiheit untergraben, verzichten muss“ und„ verpflichtet ist, der Kirche ihre Eigentümer zurückzugeben “, einschließlich Kirchen, Klöster, Friedhöfe, Heiligtümer, Ikonen, Reliquien und Archive, die illegal vom Staat beschlagnahmt worden sind.

Das Dokument hebt zahlreiche Fälle von Missbrauch hervor, wo das Eigentum orthodoxer Gemeinden und Klöster nicht registriert und in eigennützigen Interessen verwendet wird, was von den Behörden geduldet wird.

Besondere Aufmerksamkeit im Dokument wird der Position der griechischen ethnischen Minderheit gewidmet, die mehrheitlich Orthodox ist.

Die Europäische Union verlangt, dass Albanien die religiöse und kulturelle Identität der Griechen respektiere, Tempel, Friedhöfe und andere Objekte der griechisch-orthodoxen Gemeinden wiederherstelle und rechtlich anerkenne sowie von der Zerstörung bzw. der Enteignung dessen abhalte.

Der Beschluss betont, dass die Entwicklung und das Wohl der Orthodoxen Kirche Albaniens mit der Erhaltung der Würde und der gesetzlichen Rechte der griechischen Minderheit verbunden ist.

In diesem Zusammenhang zeigt die EU die Notwendigkeit der Reform des Staatlichen Komitees für nationale Minderheiten, der Verstärkung der Finanzierung kultureller sowie Bildungsprojekte, einschließlich der Garantie der Bildung auf Griechisch ohne territoriale und zahlenmäßige Einschränkungen.

Das Europäische Parlament bezeichnet die Volkszählung Cens 2023 als diskriminierend und den Standards des Europarats nicht entsprechend, da es das Recht der Menschen auf Selbstbestimmung ignorierte und sowohl von der orthodoxen Kirche als auch von Vertretern nationaler Minderheiten, insbesondere der Griechischen, abgelehnt wurde.

Zuvor schrieb die UOJ, dass Zelensky die Staatsbürgerschaft Seiner Seligkeit Onufrij entzogen hatte.

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