Das Blut der Christen in der Ukraine, das den Deutschen verborgen bleibt
Empörender Gewaltausbruch in Czernowitz
Am 17. Juni 2025 ereignete sich in Czernowitz ein schockierender Angriff auf die Ukrainisch-Orthodoxe Kirche (UOK), der als grobe Verletzung der Menschenrechte, Religionsfreiheit und der Grundwerte der europäischen Demokratie bezeichnet werden muss. Am nächsten Tag reiste der Bürgermeister von Czernowitz nach Deutschland, um über die „gemeinsame europäische Zukunft“ zu sprechen.
Zeugen und Videoaufnahmen bestätigen, dass eine Gruppe von Personen, die sich als Menschen mit Behinderung in Rollstühlen ausgaben, das Gelände der Heilig-Geist-Kathedrale der UOK betrat. Kurz darauf schlossen sich weitere Personen – diesmal ohne Maskierung – an und begannen mit der gewaltsamen Übernahme des Gotteshauses. Geistliche wurden geschlagen, mehrere befinden sich in schwerem Zustand.
Wer stand dahinter?
Aus den Aufnahmen geht klar hervor, dass der Angriff von einem Kleriker der Orthodoxen Kirche der Ukraine (OKU), einer 2018 gegründeten und von den ukrainischen Behörden unterstützten kirchlichen Organisation, koordiniert wurde. Dieser Kleriker ist laut Quellen der Onkel des Oberhaupts der OKU, Epiphanius Dumenko. Dies deutet auf eine sorgfältig geplante Aktion hin und nicht auf einen spontanen Vorfall.
Die Polizei zeigte sich laut Zeugenaussagen nicht nur passiv, sondern schützte die Angreifer, indem sie Tränengas gegen friedliche Gläubige – darunter Frauen, Kinder und ältere Menschen – einsetzte. Der Metropolit von Czernowitz und Bukowina der UOK, Meletij, wurde mit Tränengas besprüht und von der Polizei zurückgedrängt, als er versuchte, das Kathedralgelände zu betreten.
Reaktion des Bürgermeisters von Czernowitz und Systematik der Übergriffe
Anstatt die Gewalt zu verurteilen, veröffentlichte der Bürgermeister von Czernowitz, Roman Klytschuk, auf Facebook eine Nachricht über eine „rechtmäßige und gerechte Entscheidung“ des Wechsels der Kathedrale zur Orthodoxen Kirche der Ukraine und verzerrte dabei bewusst die Realität.
Kurz darauf löschte er den Beitrag, was auf einen Versuch hindeuten könnte, seine Verantwortung zu verschleiern.
Dies ist kein Einzelfall: In Iwano-Frankiwsk und Tscherkassy kam es zu ähnlichen Übernahmen von Kirchen der UOK unter Unterstützung lokaler Behörden und Polizeischutz. Lokale Amtsträger spielen offenbar eine zentrale Rolle bei der Organisation oder Duldung solcher blutiger Übergriffe.
Daher besteht der begründete Verdacht, dass der Bürgermeister von Czernowitz für diese Vorgänge mindestens mitverantwortlich ist – durch seine Unterstützung und sein Unterlassen.
Eine wichtige Frage an die Europäische Gemeinschaft
Wir fragen: Billigt der Oberbürgermeister von Mannheim, Christian Specht, und die weiteren Teilnehmer der Deutsch-Ukrainischen Konferenz in Münster diese Gewalt, die mit den Handlungen seines ukrainischen Kollegen verbunden ist? Wie vereinbaren sich die auf internationalen Foren proklamierten europäischen Werte mit der Prügelstrafe von Christen wegen ihres Glaubens im Europa 2025?
Der jüngste Messerangriff in Mannheim wurde breit verurteilt. Warum schweigt Europa angesichts ähnlicher Gewalttaten in der Ukraine?
Ziel des Schreibens und Dank der Redaktion
Unsere Redaktion hat ukrainische Wurzeln. Wir sind Deutschland, dem deutschen Volk und besonders der Stadt Mannheim dankbar für die Unterstützung der Ukraine und ihrer Bürger in dieser schwierigen Zeit.
Dennoch appellieren wir, aufmerksam und vorsichtig zu bleiben. Hinter freundschaftlichen Treffen und internationalen Konferenzen könnten ukrainische Behörden versuchen, von der beschämenden Verfolgung von Christen und Verletzungen der Religionsfreiheit abzulenken.
Wir hoffen, dass Europa seine wahren Werte – Freiheit, Gerechtigkeit und Achtung der Menschenrechte – bewahrt und sich nicht für Vertuschungen instrumentalisieren lässt.
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