Religionswissenschaftlerin über Kircheneroberungen: Gewalt gegen die UOK untergräbt die nationale Sicherheit der Ukraine

Natalia Vasilevich. Foto: Euroradio

Die belarussische oppositionelle Menschenrechtlerin und Religionswissenschaftlerin Natalia Vasilevich äußerte sich zu den gewaltsamen Übernahmen von Kirchen der Ukrainisch-Orthodoxen Kirche (UOK) in der Bukowina. In einem Kommentar zu einer Videobotschaft eines Soldaten aus Werchni Stanivzi über das Vorgehen des Geistlichen der Orthodoxen Kirche der Ukraine (OKU), Hryschtschuk, erklärte sie, dass solche Handlungen die nationale Sicherheit der Ukraine gefährden.

„Aus jedem Lautsprecher hört man jetzt beinahe täglich von einer Kircheneroberung mit Schlägern und Trennschleifer. Nichts untergräbt die nationale Sicherheit der Ukraine, ihre Identität als demokratischer und rechtsstaatlicher Staat, ihre Zukunft – so sehr wie diese Gewalt vor Ort“, schrieb Vasilevich.

Ihr zufolge sei die ukrainische Regierung nicht mehr in der Lage, der Gewalt gegen die UOK Einhalt zu gebieten:

„Zunächst dachte ich, der Staat wolle sich einfach nicht einmischen – doch die Wahrheit ist, dass er es schon gar nicht mehr kann.“

„Wenn ein Staat seine Bürger nicht vor banditenartigen Gruppen schützen und diese nicht aufhalten kann, dann hört er faktisch auf, als Staat zu existieren“, betonte Vasilevich.

Lesen Sie auch

„Je tiefer die Finsternis, desto heller wird Gottes Licht sichtbar“: Kloster Buchhagen

Im deutschen Kloster Buchhagen wird für die Mönche der Swjatohirsker Lawra in der Ukraine sowie für die Verfolgten und die Verfolger gebetet.

Mariä Himmelfahrt im serbischen Kloster Srpski Kovin feierlich begangen

Zahlreiche Gläubige aus Ungarn und mehreren Nachbarländern kamen zur zweitägigen Klosterslava zusammen.

Ansgar, der Apostel des Nordens, und sein unermüdlicher Missionseinsatz

Neue Videofolge der deutschsprachigen orthodoxen Gemeinde in Hannover erinnert an den heiligen Ansgar und seine von Rückschlägen geprägte Mission.

UOK-Gemeinde in Ulm betete zum Beginn des neuen Schuljahres

Nach der Göttlichen Liturgie hielt die Gemeinde einen Moleben für Schüler, Studierende und Lehrkräfte und stellte das neue Studienjahr unter den Schutz Gottes.

Swjatogorsker Lawra betete am neunten Tag für den getöteten Mönch Warsonofij

Nach dem Mitternachtsgottesdienst versammelte sich die Bruderschaft in der Mariä-Entschlafens-Kathedrale, um des Mönchs zu gedenken, der bei dem Angriff starb.

Kinder erhielten in Wien Eis mit anzüglichen Sprüchen

Beim Ferienangebot Wienopolis wurden an Acht- bis Dreizehnjährige Eisverpackungen mit sexualisierten Wortspielen verteilt.