Die Orthodoxe Kirche feiert den Vorabend der Gottesoffenbarung
Ikone des Erlösers „Die Taufe des Herrn (Theophanie)“. Foto: shutterstock.com
Der Sochelnik ist ein besonderer Tag der Vorfeier, an dem sich die Gläubigen sowohl geistlich als auch körperlich auf dieses wichtige kirchliche Ereignis vorbereiten.
Das Wort „Navetscherije“ bedeutet die Schwelle des Festes, die Vorbereitung auf dieses Fest, während das Wort „Sochelnik“ von der Tradition herrührt, an diesem Tag ein besonderes Gericht zu essen – Sotschivo – gekochte Hirse mit Honig, Saft oder Rosinen.
Wegen der Bedeutung des Ereignisses hat die Kirche an diesem Tag ein Fasten eingeführt, das im 3. Jahrhundert gleichzeitig mit der Einführung des Festes der Gottesoffenbarung entstand.
An dem Tag des Taufsochelnik ist das Fasten streng, und es ist nicht erlaubt, etwas zu essen, bis das Wasser geweiht wurde, also ungefähr bis zum Mittag des 18. Januar.
An der Taufe wird das Wasser zweimal geweiht: zum ersten Mal am Sochelnik und zum zweiten Mal am eigentlichen Festtag.
Lesen Sie auch
Met. Arsenij wegen ischämischer Herzerkrankung ins Krankenhaus eingeliefert
Metropolit Arsenij befindet sich in einer Klinik in Kiew.
„Das Kreuz ist immer eine Entscheidung: mit Gott oder ohne ihn“
Predigt zum Sonntag der Kreuzverehrung in München – Fasten, Liebe und Nachfolge Christi im Mittelpunkt
„Das Kreuz ist die Waffe seines Sieges über den Tod“
Priester Daniel Schärer deutete am Sonntag der Kreuzverehrung das Kreuz als Heilmittel gegen Selbstliebe und als Quelle geistlicher Kraft in der Fastenzeit
„Dem Herrn zu folgen ist der beste Weg, wirklich Mensch zu werden“
Rumänisch-orthodoxer Bischof Sofian besucht Gemeinde in Flensburg und würdigt zehn Jahre pastorale Arbeit von Pfarrer Ionuț Drăgoi
10.000 Studenten gegen Finanzierung von Abtreibungen aus Pflichtbeiträgen
Petition fordert Abschaffung eines Förderprogramms der Österreichischen Studentenvertretung
„Der Sieg ist, wenn wir auf dem Weg zu Gott vorankommen“
Diakon Igor Willimowski deutet die Fastenzeit als geistliches Training gegen die Leidenschaften und als Vorbereitung, das eigene Kreuz im Alltag zu tragen.