Deutsche Diözese der ROKA verurteilt den Angriff auf Christen in Tscherkassy

Die Übergriffe von Anhängern der OKU auf Metropolit Feodosij. Foto: Screenshot eines Videos von @Cherkasy_Blagovest

Am 30. Oktober veröffentlichte die deutsche Diözese der ROKA eine Erklärung, in der sie die Beschlagnahmung der Kathedrale von Tscherkassy verurteilte und zu verstärktem Gebet für die Bekenner der kanonischen UOK aufrief, wie der Telegram-Kanal der Diözese berichtete.

In der Erklärung wird darauf hingewiesen, dass sich die Leitung der Diözese der ROKA in Deutschland stets für die verfolgten Gläubigen eingesetzt hat. Aus diesem Grund kommentierte die Diözese die Besetzung der Kathedrale der UOK in Tscherkassy, „in deren Folge mehrere Menschen, darunter auch Seine Eminenz Metropolit Feodosij, im Krankenhaus landeten“.

"Wir nehmen mit Bedauern zur Kenntnis, dass am 17. Oktober 2024 bewaffnete Personen die Kathedrale in Tscherkassy gestürmt und geplündert haben. Seine Eminenz Metropolit Feodosij und die Gläubigen, die sich zur Verteidigung der Heiligtümer erhoben und mit ihren Taten mutig den Glauben an Christus und die Treue zur kanonischen Orthodoxie bekundeten, wurden geschlagen“, erinnerte die deutsche Diözese der ROKA.

Die Botschaft zitierte auch die Worte des Verwalters der UOK, der darauf hinwies, dass „jeder gesehen hat, wie die Gläubigen aus der Kathedrale in Tscherkassy vertrieben wurden, als diese schreckliche Menge zu Waffen und Stöcken griff, um die Menschen zu verprügeln, die diese Kathedrale erbaut haben und dort viele Jahre lang gebetet haben“.

„Heute bringen wir unsere Gebete und Seufzer für die neuen Bekenner Christi - die orthodoxen Christen der ukrainischen orthodoxen Kirche - dar“, heißt es in der Erklärung der Diözese.

Das Dokument besagt auch, dass Metropolit Mark von Berlin Briefe (über die Situation in Tscherkassy) an die Orthodoxe Bischofskonferenz in Deutschland (OBKD) und die katholische Kirche geschickt hat.

 

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