USA: Erzbischof Elpidophoros streitet mit Archonten über Finanzen
Erzbischof Elpidophoros geriet mit der Führung des Archontenordens des Phanar über die Arbeit einer Stiftung mit einem Vermögen von 38,5 Millionen Dollar in Konflikt.
Am 15. Oktober 2026 geriet Erzbischof Elpidophoros, Leiter der Amerikanischen Erzdiözese des Patriarchats von Konstantinopel in den USA, mit der Führung des Archontenordens des heiligen Andreas über Fragen der Finanzverwaltung in Streit. Darüber berichtet die griechische Redaktion der UOJ unter Berufung auf die Zeitung „Ethnikos Kirikas“.
Der Vorfall ereignete sich in einem Hotel in New York. Die Meinungsverschiedenheiten entbrannten bei der Erörterung der Arbeit der Stiftung des Ökumenischen Patriarchen Bartholomäus, die Mittel für den Phanar sammelt und über ein Vermögen von rund 38,5 Millionen Dollar verfügt.
Dem Bericht zufolge äußerte Erzbischof Elpidophoros Unzufriedenheit darüber, dass die Aktivitäten und Entscheidungen des Archontenordens ihn trotz seines Status als Exarch des Patriarchats in den Hintergrund drängten.
Der Leiter der Erzdiözese des Phanar beklagte zudem, dass er über Veranstaltungen und Initiativen zur Spendensammlung nicht informiert werde. Der Hierarch erklärte, er werde sich mit Ausnahme offizieller Zeremonien nicht mehr an gemeinsamen Aktivitäten des Ordens beteiligen.
Der Erzbischof forderte außerdem eine Begrenzung der Amtszeit des Ordensleiters Antonios Limberakis, der diesen Posten seit 28 Jahren innehat, und geriet mit dem Geistlichen Alexander Karloutsos in einen Wortwechsel. Nach Angaben der griechischen Redaktion hatte die Zeitung bis zur Veröffentlichung keine Antworten der Beteiligten auf ihre Presseanfragen erhalten.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass ein Archont des Phanar einen verurteilten „Hierarchen“ der OKU fälschlich der UOK zugeordnet hatte.
