Begegnung und Gemeinschaft im erneuerten Kloster Himmelsthür
Kulturelles Programm nach der Weihe des serbisch-orthodoxen Klosters – Erzpriester Simon Turkić erinnerte sich an frühere Begegnungen und Weggefährten.
An die Weihe des renovierten serbisch-orthodoxen Klosters der Entschlafung der Allerheiligsten Gottesgebärerin in Hildesheim-Himmelsthür schloss sich auf dem Klosterhof ein kulturelles Programm an. Damit wurde das Kloster unmittelbar auch seiner erneuerten Bestimmung als Ort der Begegnung und Gemeinschaft gerecht. Auf der Bühne begrüßte Metropolit Grigorije die zahlreichen Gäste aus den Reihen des Klerus und der Gläubigen, die aus verschiedenen Teilen Deutschlands nach Himmelsthür gekommen waren, wie die Eparchie in einer Fotogalerie zeigt.
Der serbische Schauspieler und Künstler Nebojša Dugalić trat mit geistlichen Texten des heiligen Nikolaj auf. Die musikalische Gestaltung der Feierlichkeiten hatten Chöre der serbisch-orthodoxen Gemeinden aus Hamburg, Berlin, Stuttgart und München übernommen und gemeinsam einen großen Chor gebildet. Musiker und Trachtentanzgruppen ergänzten das Programm.
Zu den Gästen gehörte auch der Frankfurter Erzpriester Simon Turkić, der die Feier auch als persönliches Wiedersehen mit dem Kloster und früheren Weggefährten erlebte. Er erinnerte an seine Zeit als Praktikant im Kloster im Jahr 1998 und an die Zusammenkünfte von Priestern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz unter dem damaligen Bischof Konstantin. „Das Kloster ist die Geschichte unserer Leben“, schreibt der Geistliche in einem Facebook-Beitrag.
Besonders bewegte ihn die Begegnung mit Schwester Krstana, einer langjährigen Mitarbeiterin des verstorbenen Bischofs Lavrentije, die sich nach rund 20 Jahren noch an seine Familie erinnerte. Erzpriester Simon Turkić blickte zudem auf einen Gottesdienst mit dem späteren Patriarchen Pavle im Jahr 2000 in Hildesheim zurück. „Dankbar dem Herrn durften wir nun mit eigenen Augen die Verwandlung dieses Ortes der Versammlung und der Einheit sehen, hören und daran teilnehmen“, schreibt er.
Die UOJ berichtete zuvor, dass die Russische Orthodoxe Kirche der Synaxis der Heiligen deutscher Lande gedachte.
