Diözesanrat der Russischen Orthodoxen Kirche tagte in Dortmund

Erzbischof Tichon von Rusa leitete die Sitzung des Diözesanrats. Foto: Diözese
Der Diözesanrat der Diözese von Berlin und Deutschland der Russischen Orthodoxen Kirche hat am 1. Oktober 2026 im Pfarrzentrum der Kirche der Lebensspendenden Dreifaltigkeit in Dortmund getagt. Die Sitzung stand unter dem Vorsitz von Erzbischof Tichon von Rusa, Administrator der Diözese. Auf der Tagesordnung standen unter anderem die Vorbereitung von Kandidaten für die Priester- und Diakonenweihe sowie seelsorgliche Fragen, wie die Diözese berichtete.
Einen Schwerpunkt bildete die Vorbereitung angehender Priester. Priester Maxim Judakow, stellvertretender Dekan des Ostkirchenbezirks, erläuterte in einem Bericht die grundlegenden Voraussetzungen für Kandidaten, die in der Diözese Berlin und Deutschland die Priesterweihe empfangen möchten. Im Anschluss prüften die Mitglieder des Diözesanrats die Kandidaten für die Priester- und Diakonenweihe.
Ausführlich befassten sich die Teilnehmer zudem mit Fragen der Seelsorge. Dabei diskutierten sie die Ausarbeitung eines Entwurfsdokuments zur seelsorglichen Begleitung von Menschen, die unter Einsamkeit und Depressionen leiden.
Ein weiterer Tagesordnungspunkt waren die Vorbereitungen zum zehnten Todestag von Erzbischof Feofan (Galinsky) von Berlin und Deutschland. Der Gedenktag wird am 11. September 2027 begangen.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Erzbischof Tichon von Rusa am Gedenktag der Märtyrerinnen Vera, Nadezhda und Ljubov die Liturgie in Berlin-Karlshorst zelebrierte.
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