In Tschechien wurde eine regenbogenfarbene Glasskulptur Christi aufgestellt

Regenbogenfarbene Skulptur Christi in der St.-Barbara-Kirche in Všekary. Foto: Jan Koubek

In Tschechien wurde in der ehemaligen römisch-katholischen St.-Barbara-Kirche eine mehr als zwei Meter hohe, mehrfarbige Skulptur Christi an einem Stahlkreuz aufgestellt. Der tschechische Architekt und Schauspieler David Vávra schuf das Werk, wie die UOJ in Tschechien berichtet.

Die Kirche im Dorf Všekary in der Region Pilsen war lange Zeit baufällig. In der Vergangenheit war sogar geplant, sie abzureißen. Im Jahr 2020 wurde das Gebäude der Dorfgemeinde übergeben, und die Dorfgemeinde begann mit der schrittweisen Restaurierung. Ein örtlicher Abgeordneter schlug Vávra vor, einen neuen Altar für die Kirche zu errichten.

Die Skulptur wurde von Glasmachern aus Skalice und České Lípy angefertigt. Zusammen mit dem Stahlkreuz wiegt sie mehr als 400 Kilogramm, und ihr Farbmuster verändert sich je nach dem Licht, das durch die Fenster der Kirche fällt. „Ich wollte, dass es dabei nicht nur um den Tod am Kreuz geht, sondern vor allem um Auferstehung, Hoffnung und Vergebung“, erklärte der Architekt. Er fügte hinzu, dass er die Mehrfarbigkeit des Werkes mit dem biblischen Bild des Regenbogens verbunden habe – dem Zeichen des Bundes Gottes mit den Menschen nach der Sintflut.

Für die Restaurierung der Kirche in Všekary investierte die Gemeinde mithilfe von Zuschüssen rund 8 Millionen Kronen. Die Skulptur selbst soll fast eine halbe Million Kronen kosten – ein Teil der Summe wird durch eine öffentliche Spendensammlung aufgebracht. Regelmäßige Gottesdienste sind in der Kirche nicht geplant: Der Raum soll für Konzerte, Hochzeiten und andere kulturelle Veranstaltungen genutzt werden.

Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass Gläubige in Bulgarien den Besuch von Patriarch Bartholomäus abgelehnt hatten.

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