In Deutschland wurde ein Islamist wegen geplantem Anschlag festgenommen
Mitarbeiter der deutschen Bundespolizei nach Abschluss ihres Einsatzes. Foto: Sergen Kaya/WELT
Am 18. September 2026 wurde im Bundesland Brandenburg ein 24-jähriger irakischer Staatsbürger festgenommen, der verdächtigt wird, einen Angriff auf eine Kirche in Bremen vorbereitet zu haben. Dies berichtet die WELT.
Nach Angaben der deutschen Bundesanwaltschaft vertrat der Mann die radikale Ideologie der Terrororganisation „Islamischer Staat“. Die Ermittler gehen davon aus, dass er sich eine Schusswaffe beschaffte und im Vorfeld die Umgebung der Kirche auskundschaftete.
Der Verdächtige beabsichtigte außerdem, eine terroristische Gruppe zu gründen, und bezog eine weitere Person in seine Pläne ein, deren Identität bislang nicht festgestellt wurde. Seine Versuche, weitere Beteiligte anzuwerben, blieben erfolglos.
Der Mann wurde im Landkreis Barnim, rund 50 Kilometer von Berlin entfernt, festgenommen. Ein Gericht ordnete seine Untersuchungshaft wegen des Vorwurfs der Vorbereitung einer schweren Straftat, des Versuchs der Gründung einer terroristischen Vereinigung und eines Verstoßes gegen das Waffengesetz an.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass sich die russische und serbische orthodoxe Jugend zur Liturgie in Köln getroffen hatten.
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Nach Angaben der Ermittler beschaffte sich der 24-jährige irakische Staatsbürger eine Waffe und erkundete eine Kirche in Bremen, die er angreifen wollte.
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