Mann mit Messer nach „Allahu Akbar“-Rufen in Kirche festgenommen
Die katholische Kirche St. Remigius in Forbach im französischen Département Moselle. Foto: Oktobersonne/Wikipedia
Ein 35-jähriger Mann ist am 8. September 2026 nach einem Vorfall in der katholischen Kirche St. Remigius im ostfranzösischen Forbach festgenommen worden. Der Mann soll in der Kirche mehrfach „Allahu Akbar“ gerufen und nach dem Priester gesucht haben. Eine 14-Jährige beobachtete den Vorfall und informierte die Polizei, wie das Nachrichtenportal welt.de berichtete.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft in Sarreguemines hatte der Mann ein Taschenmesser und eine geringe Menge Haschisch bei sich. Das Messer habe er nicht gezogen. Der aus dem ehemaligen Jugoslawien stammende Mann sei wegen des Verdachts der Rechtfertigung von Terrorismus in Polizeigewahrsam genommen worden. Die Staatsanwaltschaft erließ anschließend Haftbefehl.
Der Pfarrer der Gemeinde erklärte, den Mann nicht zu kennen. Nach Angaben der Behörden war er bislang nicht als islamischer Gefährder registriert. Der Vorfall ereignete sich wenige Wochen vor dem für den 28. September geplanten Besuch von Papst Leo XIV. in der Region mit einem Aufenthalt im ostfranzösischen Metz.
Die UOJ berichtete zuvor, dass eine neue Ausgabe der orthodoxen Schriftenreihe „Der Schmale Pfad“ erschienen ist.
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