Patriarch Porfirije weihte Klosterkirche der dreihändigen Gottesmutter am Avala

Die neue Klosterkirche in Holzbauweise. Foto: Patriarchat
Der serbisch-orthodoxe Patriarch Porfirije hat am 6. September 2026 die Heilige Liturgie im Kloster der Allerheiligsten dreihändigen Gottesgebärerin in Drobnjaci in der Gemeinde Ripanj am Fuße des Avala-Gebirges gefeiert und die Klosterkirche geweiht. Der Patriarch bezeichnete die Gottesmutter als mütterliche Fürsprecherin, die jene, die beten und Buße tun, zu Christus und in das Reich Gottes führt. Das Patriarchat veröffentlichte die Predigt auf seiner Webseite.
In seiner Predigt hob Patriarch Porfirije die Bedeutung des Klosters als Ort des Gebets, des Trostes und der Umkehr hervor. Klöster seien „heilige Familien“, in denen für alle Menschen gebetet werde. Sie seien keine Orte der Verurteilung, sondern der Buße und der Wandlung.
Ausgehend vom Evangelium über das Gleichnis vom königlichen Hochzeitsmahl rief der Patriarch die Gläubigen dazu auf, den Ruf Gottes nicht durch Ausreden oder weltliche Sorgen zurückzustellen. Entscheidend sei, Christus an die erste Stelle im Leben zu setzen und dem Willen Gottes in Demut und Buße zu folgen. Die Gottesmutter sei dabei Vorbild und Lehrerin des Gehorsams gegenüber Gott.
Am Ende der Liturgie gratulierte Patriarch Porfirije Äbtissin Zlata und betete für sie und die Schwestern des Klosters. Das neue Gotteshaus solle ein Ort bleiben, an dem alle, die dorthin kommen, im Heiligen Geist Trost und Gemeinschaft finden.
Die UOJ berichtete zuvor, dass sich orthodoxe Christen am „Marsch für das Leben“ in London beteiligten.
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