Orthodoxe Kirchen feiern gemeinsam den Heiligen Joachim von Osogovo

Hierarchen und Geistliche aus fünf orthodoxen Ortskirchen feierten gemeinsam das Fest des Heiligen Joachim von Osogovo im gleichnamigen Kloster. Foto: liturgija.mk

Bischöfe aus Bulgarien, Rumänien, Serbien und Nordmazedonien sowie ein Geistlicher der Orthodoxen Kirche Albaniens haben gemeinsam das Fest des Ehrwürdigen Joachim von Osogovo begangen. Die Gottesdienste fanden am letzten August-Wochenende im dem Heiligen geweihten Kloster in der Diözese Kumanovo und Osogovo der Mazedonisch-Orthodoxen Kirche – Erzbistum Ohrid statt, wie das orthodoxe Nachrichtenportal orthochristian.com berichtete.

Am Vorabend des Festes, dem 28. August, wurde eine festliche Vesper unter dem Vorsitz des Metropoliten Jakow von Dorostol von der Bulgarisch-Orthodoxen Kirche gefeiert. Am Gottesdienst nahmen außerdem Metropolit Visarion von Tulcea von der Rumänisch-Orthodoxen Kirche, Metropolit Grigorij von Kumanovo und Osogovo sowie der emeritierte Metropolit Josif, ebenfalls ehemals von Kumanovo und Osogovo, teil.

Die Göttliche Liturgie am 29. August, dem Festtag des Heiligen Joachim von Osogovo, stand unter dem Vorsitz von Metropolit Visarion von Tulcea. Mit ihm zelebrierten Metropolit Jakow von Dorostol, Bischof Ilarion von Novo Brdo von der Serbisch-Orthodoxen Kirche, der als Vikar des serbischen Patriarchen Porfirije tätig ist, sowie mehrere Hierarchen der Mazedonisch-Orthodoxen Kirche.

Zahlreiche Gläubige sowie Vertreter der lokalen und staatlichen Behörden nahmen an den Feierlichkeiten teil. Sie verehrten die Reliquien des Heiligen Joachim von Osogovo, eines Asketen aus dem 11. Jahrhundert. Zum Abschluss des Gottesdienstes wandte sich Metropolit Visarion an die Gläubigen und überreichte dem Kloster ein in Rumänien gefertigtes Segenskreuz.

Die Feier vereinte damit Geistliche aus fünf orthodoxen Ortskirchen. Seit der Wiederaufnahme der kanonischen Gemeinschaft der Mazedonisch-Orthodoxen Kirche – Erzbistum Ohrid mit der übrigen orthodoxen Welt im Jahr 2022 haben sich solche interorthodoxen Konzelebrationen zu einem regelmäßigen Bestandteil der Feierlichkeiten entwickelt.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Erzpriester Matthias Zierenberg in Limburg Gottes Bund mit den Menschen als Halt in einer zunehmend unsicheren Welt beschrieb.

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