Patriarch Porfirije rief Seminaristen zum selbstlosen Dienst an Christus auf

Patriarch Porfirije rief die Seminaristen dazu auf, ihre Berufung als Geheimnis Gottes zu verstehen und sich ganz dem Dienst an Christus und der Heiligen Liturgie zu widmen. Foto: Patriarchat
Der serbisch-orthodoxe Patriarch Porfirije hat am 1. September 2026 zum Beginn des neuen Ausbildungsjahres im Theologischen Seminar des heiligen Sava in Belgrad eine Göttliche Liturgie gefeiert und die Studenten zu einem konsequenten Dienst an Christus und seiner Kirche aufgerufen. Darüber berichtete das Patriarchat auf seiner Webseite.
In seiner Predigt betonte der Patriarch, es gebe kein größeres Geschenk, als „ein Kind Christi“ und Glied der Kirche zu sein. Glaube an Christus und Gebet seien das Fundament des menschlichen Lebens. Das Studium am Priesterseminar solle deshalb nicht allein dem Erwerb theologischen Wissens dienen, sondern vor allem der Vorbereitung auf den Dienst am „Geheimnis Christi“ und an der Heiligen Liturgie.
Wer zum Priester berufen sei, müsse sein Leben diesem Dienst widmen, sagte Patriarch Porfirije. Alles Weitere müsse aus dem Dienst an Christus hervorgehen. Die Studenten rief er dazu auf, sich nicht zu schonen und ihre Zeit bewusst für Christus und die Kirche einzusetzen.
Zugleich betonte der Patriarch die Unzerstörbarkeit der Kirche. Auch wenn es äußerlich den Anschein habe, als könnten die Mächte dieser Welt die Kirche bedrohen, sei ihre Zerstörung unmöglich. „Nicht einmal die Pforten der Hölle werden die Kirche überwältigen“, erinnerte Porfirije an das Wort Christi.
Zum Abschluss erbat der Patriarch Gottes Segen für die Professoren, Mitarbeiter und Studenten des Belgrader Priesterseminars sowie aller Seminare der Serbisch-Orthodoxen Kirche im In- und Ausland.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Erzpriester Matthias Zierenberg in Limburg Gottes Bund mit den Menschen als Halt in einer zunehmend unsicheren Welt beschrieb.
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