Letzte Worte des getöteten Mönchs aus der Swjatogorsker Lawra
Mönch Warsonofij (Turyansky). Foto: Swjatogorsk Lavra
Am Sonntag, dem 22. August 2026, empfing der Mönch Warsonofij aus der Swjatogorsker Lawra die heiligen Mysterien Christi und stieg anschließend gemeinsam mit den Brüdern die Treppe hinauf, um seine Mutter anzurufen. Darüber berichtete der Erzpriester Jewgenij Greizar aus der Eparchie Charkiw, der den getöteten Mönch gekannt hatte.
Vater Jewgenij erklärte, dass während jenes Gottesdienstes drei Tauben in die Kirche flogen und der Mönch die Worte sprach: „Der Herr verlässt uns nicht.“ Kurze Zeit später ereignete sich der Angriff, der für den Mönch Warsonofij tragisch endete.
Nach Überzeugung des Geistlichen trägt die Informationspropaganda gegen die Ukrainisch-Orthodoxe Kirche die Verantwortung für das Geschehene, obwohl die Kirche zu allen Zeiten gemeinsam mit ihrem Volk litt und zum Frieden aufrief. Der Priester bezeichnete das Geschehen als Bekenntniszeugnis und Martyrium und fügte hinzu, dass die Pforten der Hölle die Kirche Christi nicht überwältigen werden.
Auf die Frage, wie orthodoxe Menschen auf solche Situationen reagieren sollten, antwortete Erzpriester Jewgenij: „Vergib, Herr, sie wissen nicht, was sie tun.“
Der Angriff, der den Mönch Warsonofij das Leben kostete, ereignete sich am 23. August im Bereich der Nikolauskirche der Lawra. Laut der ärztlichen Todesbescheinigung, die von der slowjansker Außenstelle des Donezker Regionalbüros für Rechtsmedizin ausgestellt wurde, starb Vater Warsonofij an einer durchgehenden Schussverletzung am Kopf und am Hals mit Schädelknochenbeschädigung. Die Brüder fanden den Bewohner des Klosters in einer Blutlache auf einem Absatz der Kyrill-und-Methodius-Treppe. Seine letzten Worte waren: „Ehre sei dem Herrn Jesus Christus! … Ich bin ein Mönch.“
Zuvor hatte die UOJ darüber berichtet, was zum Mord in der Swjatogorsker Lawra bekannt wurde.
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