Bischof Irenei leitete Ritus der Grablegung der Gottesmutter in London

Bischof Irenei und die Geistlichen der Londoner Kathedrale beim Ritus der Grablegung der Gottesmutter. Foto: Diözese

Bischof Irenei von der Diözese Großbritannien und Westeuropa der Russisch-Orthodoxen Kirche im Ausland feierte am Vorabend des Fests der Entschlafung Mariens gemeinsam mit den Geistlichen der Londoner Kathedrale den besonderen Ritus der Grablegung der Theotokos. Darüber berichtete die Diözese auf ihrer Webseite.

Am Donnerstagabend, dem 27. August 2026, wurde während der festlichen Vigil in der Londoner Kathedrale der besondere Ritus der Grablegung der Gottesmutter gefeiert. Ein Leichentuch wurde in die Mitte der Kathedrale zu einem geschmückten Grab getragen, vor dem die Klagelieder der Grablegung gesungen wurden. Der Ritus ähnelt der Grablegung Christi während der Karwoche. Bischof Irenei zelebrierte gemeinsam mit den Geistlichen der Kathedrale.

Im weiteren Verlauf des Gottesdienstes wurde das Leichentuch in einer Trauerprozession um die Kathedrale getragen. Die Gläubigen hielten brennende Kerzen und sangen gemeinsam mit dem Chor Hymnen zum Entschlafen der Gottesmutter.

Am Morgen des Festtages wurde die Göttliche Liturgie gefeiert. Dabei gedachten die Gläubigen des Entschlafens der immerwährenden Jungfrau und Gottesgebärerin sowie ihres leiblichen Übergangs in die himmlischen Wohnungen.

Die UOJ berichtete zuvor, dass das Orthodoxe Theologische Saint-Serge-Institut in Paris sein Kursangebot für das erste Semester vorstellte.

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