Kampf gegen Windpark: Trump-Regierung unterstützt das Kloster Jordanville
Das Dreifaltigkeitskloster der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland in Jordanville wehrt sich gegen einen geplanten Windpark in seiner unmittelbaren Umgebung. Foto: ROKA
Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump unterstützt das Dreifaltigkeitskloster der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland (ROKA) in Jordanville (Bundesstaat New York) im Widerstand gegen den geplanten Windpark „Rolling Hills“. Nach Angaben des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA) stehe man an der Seite des historischen Klosters und seiner Bemühungen, das Gelände vor dem Windkraftprojekt zu schützen. Darüber berichtete das orthodoxe Nachrichtenportal orthochristian.com am 8. August 2026.
Das Projekt des Unternehmens Terra-Gen soll nach Angaben des Klosters große Teile des Areals mit Windkraftanlagen umgeben. Hinter dem Projektentwickler Terra-Gen stehen als Eigentümer das staatlich unterstützte Ökostromunternehmen Masdar aus den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie der internationale Infrastruktur-Investor Igneo Infrastructure Partners.
Bischof Lukas von Syrakus, Abt des Klosters, erklärte, die bis zu 74 geplanten Windräder würden die Atmosphäre des Klosters und seines Friedhofs mit rund 4.000 Gräbern nachhaltig beeinträchtigen. Das Dreifaltigkeitskloster ist seit 2011 im National Register of Historic Places eingetragen und zählt zu den bedeutendsten geistlichen Zentren der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland. Nach Auffassung der Klosterleitung gefährden Lärm, Landschaftsveränderungen und zusätzlicher Verkehr den Charakter des Wallfahrtsortes.
Das Kloster kämpft derzeit gemeinsam mit Anwälten, politischen Vertretern und Bundesbehörden gegen das Vorhaben. Eine Petition gegen den Windpark hat bereits mehr als 11.700 Unterstützer gefunden. Zudem veranstalteten Gegner des Projekts am vergangenen Wochenende eine Konferenz, um weitere Schritte gegen den Bau zu koordinieren.
Hintergrund: Das Dreifaltigkeitskloster hatte bereits im Frühjahr 2026 öffentlich vor den Folgen des Projekts gewarnt und Gläubige weltweit zu Gebet, Protest und politischen Eingaben aufgerufen. Nach den Plänen von Terra-Gen soll der Windpark auf einem rund 75.000 Acre (etwa 30.000 Hektar) großen Gebiet mit bis zu 74 Windkraftanlagen entstehen. Das Kloster befürchtet, nahezu vollständig von den Anlagen umschlossen zu werden und sieht dadurch seine Aufgabe als Ort des Gebets, der Priesterausbildung und der Pilgerfahrt gefährdet.
Die UOJ berichtete zuvor, dass im Kosovo UÇK-Flaggen an serbisch-orthodoxen Kirchen in Lipljan angebracht wurden.
Lesen Sie auch
Jugendorganisation ATORG lädt zur Jahrestagung nach Köln ein
Anmeldungen für das Treffen der Vereinigung Junger Rumänisch-Orthodoxer Christen bis zum 25. September möglich.
„Seit 15 Jahren fließen die Liebesgaben wie ein Strom des Lebens“
Metropolit Serafim besuchte Begünstigte des Hilfsprojekts „Stipendien für arme Kinder" in der Region Moldau.
Kampf gegen Windpark: Trump-Regierung unterstützt das Kloster Jordanville
US-Landwirtschaftsministerium stellt sich hinter das Dreifaltigkeitskloster der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland.
Bedeutung der Gedanken im Mittelpunkt eines Vortrags über Altvater Thaddeus
Janis Tortora stellte bei der St.-Justin-Konferenz in Geilnau die Lehre des serbischen Geistlichen vor.
Premiers von Italien und Dänemark: Migranten müssen unser christliches Erbe respektieren
Meloni und Frederiksen erklärten, Migranten müssten die europäischen Werte und das christliche Erbe der Länder respektieren, in denen sie leben.
Baumeister: Mobilisierung von Priestern ist eine Erfindung der Ukraine
Der Philosoph Andrij Baumeister erklärte, die Mobilisierung von Priestern an die Front sei ein ukrainisches Know-how; solche Präzedenzfälle habe es weder im Ersten noch im Zweiten Weltkrieg gegeben.