Serbischer Metropolit Grigorije besuchte die Ukraine zur Unterstützung der UOK

Metropolit Evlogy mit Metropolit Grigorije von Düsseldorf und ganz Deutschland. Foto: EparchieSumy

Ein Hierarch der Serbischen Orthodoxen Kirche, Metropolit Grigorije von Düsseldorf und ganz Deutschland, kam in die Eparchie Sumy, um die kanonische UOK und ihre Geistlichkeit zu unterstützen. Darüber berichtete die ukrainische Redaktion der UOJ.

Der Besuch des serbischen Erzhirten fand am 4. und 5. August 2026 statt. Metropolit Grigorije traf sich mit Metropolit Jewlogij von Sumy und Achtyrka, um seine Solidarität im Zusammenhang mit dem weiterhin gegen ihn laufenden Gerichtsverfahren zu bekunden.

Der Erzhirte war eigens in die Ukraine gekommen, um an der Gerichtssitzung teilzunehmen, die schließlich vertagt wurde. Der hohe Gast versicherte den Metropoliten der gebetlichen Unterstützung und wandte sich mit Worten des Trostes an die Gläubigen des Gebietes Sumy, die die Lasten des Krieges tragen.

In seiner Ansprache hob der Hierarch besonders die Beschlüsse des Konzils der UOK in Feofanija hervor. »Wir wissen von eurem Konzil im Kloster Feofanija, das einen so mutigen und entschlossenen Beschluss gefasst hat – vor allem Christen, Diener der Kirche zu sein«, erklärte Metropolit Grigorij. Er unterstrich, dass diese Wahl dem Evangelium und der Berufung entspricht, Friedensstifter zu sein, die der Herr seligpreist.

Der Hierarch der Serbischen Kirche bezeugte den kanonischen Status der UOK. »Unsere Kirche sieht die Ukrainische Orthodoxe Kirche als die kanonische Orthodoxe Kirche an. Ihr seid keinerlei Schismatiker und keinerlei Feinde«, hob der Metropolit hervor. Er fügte hinzu, dass er aus Deutschland gekommen sei, um im Tragen des Kreuzes mitzuleiden und Simon von Kyrene gleich zu werden, der Christus half, das Kreuz bis Golgatha zu tragen.

Die Reise fiel mit tragischen Ereignissen in Sumy zusammen. Metropolit Grigorije drückte sein tiefes Beileid im Zusammenhang mit dem Tod zweier Schülerinnen der Sonntagsschule aus – der zehnjährigen Emilia und der fünfjährigen Sofia, die am Tag seiner Ankunft dem Beschuss zum Opfer fielen.

Während seines Besuchs besichtigte der serbische Erzbischof die Erlöser-Verklärungs-Kathedrale und die Dreifaltigkeits-Bischofskathedrale von Sumy, wo er das Leben der Eparchie kennenlernte und vor den Hauptheiligtümern betete. Als Zeichen der Dankbarkeit für die Unterstützung überreichte Metropolit Jewlogij dem Gast eine Eparchialauszeichnung – die »Auszeichnung des Metropoliten von Sumy und Achtyrka«. Dem Hierarchen wurde zudem eine Kopie der wundertätigen Ikone des Erlösers »Brot des Lebens« von Malaja Tscherneetschtschina sowie ein Bischofsset – Kreuz und Panagia – überreicht.

Metropolit Grigorije besitzt eine einzigartige pastorale Erfahrung: Zuvor leitete er die Eparchie Zahumlje und Herzegowina, die die Folgen des Krieges auf dem Balkan durchlebte. Sein jetziger Dienst in Deutschland ist mit dem Schutz der Menschenrechte und der Religionsfreiheit im europäischen Rechtsraum verbunden. Wie in der Eparchie angemerkt wurde, ist der Besuch eines so angesehenen Hierarchen ein wichtiges Zeugnis dafür, dass die UOK ein unzertrennlicher Teil der allumfassenden Orthodoxie bleibt und die Einheit mit der Fülle der Kirche bewahrt.

Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass Metropolit Mark und Bischof Hiob den Patriarchen Theophilos III. in Jerusalem getroffen hatten.

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