Gläubige eines orthodoxen Gotteshauses im US-Bundesstaat Washington evakuiert

Ein Waldbrand im US-Bundesstaat Washington. Foto: Robert Gray/Feuerwehrbezirk Spokane 9

Am 3. August 2026 wurden in der amerikanischen Stadt Spokane im Bundesstaat Washington wegen der sich rasch ausbreitenden Waldbrände die Gemeindeglieder der griechisch-orthodoxen Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit evakuiert, meldet UOJ in den USA.

Der Brand Old Trails Fire brach vor dem Hintergrund starker Winde, extremer Hitze und Dürre aus. Das Feuer überquerte den Spokane River und näherte sich dicht besiedelten Gebieten, woraufhin die Behörden eine Notfallevakuierung verhängten. Ihre Häuser verlassen mussten die Mitglieder der Gemeindegemeinschaft sowie der ehemalige Vorsteher der Kirche, Erzpriester Stefan Supika.

In der Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit werden Gebete für die Betroffenen und die Mitarbeiter der Rettungsdienste emporgesandt. Metropolit Gerasimos von San Francisco rief die Gläubigen dazu auf, für jene zu beten, die Verluste erlitten haben, sowie für die Feuerwehrleute, die den Kampf gegen das Feuer fortsetzen.

Der Vorsteher der Gemeinde, Priester Daniel Triant, teilte mit, dass alle Gemeindeglieder gefunden wurden. Es gab keine Meldungen über Tote oder Verletzte unter den Gemeindemitgliedern. Seinen Worten zufolge boten viele örtliche Bewohner den Menschen, die gezwungen waren, ihre Häuser zu verlassen, Unterkunft und Hilfe an.

Die Brände vernichteten mehr als 600 Gebäude und erfassten beinahe 8.000 Morgen Land. In der Metropolie hob man hervor, dass die Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit ihre Tätigkeit fortsetzt, die Gemeindeglieder sich im Gebet vereinen und den betroffenen Bewohnern der Region Unterstützung gewähren.

Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass Erzbischof Tichon die russisch-orthodoxe Gemeinde in Passau besucht hatte.

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