Metropolit Hilarion erklärte, sein Rücktritt sei nicht freiwillig gewesen
Metropolit Hilarion. Foto: patriarchia.ru
Metropolit Hilarion (Alfeyev) erklärte in einem Interview mit RIA Novosti, dass sein Ruhestand nicht auf eigenen Wunsch erfolgt sei. Nach der Aufhebung seiner geplanten Versetzung nach Brasilien bleibt er in Russland und wird künftig im Kreuzerhöhungskloster bei Moskau dienen. Dort möchte er sich verstärkt der wissenschaftlichen Arbeit und dem Schreiben neuer Bücher widmen. Darüber berichtete Orthodox Times.
Zudem äußerte sich der Metropolit erneut zu seiner vorübergehenden Festnahme in Tschechien. Er wies die Vorwürfe im Zusammenhang mit den in seinem Fahrzeug gefundenen Betäubungsmitteln zurück und bezeichnete den Vorfall als Provokation. Nach Angaben seines Anwalts hätten die Ermittlungen keine Beweise erbracht, die ihn mit den sichergestellten Drogen in Verbindung brachten. Das Verfahren wurde zwar ausgesetzt, jedoch bislang nicht endgültig eingestellt.
In den vergangenen Monaten stand Metropolit Hilarion wiederholt im Mittelpunkt der öffentlichen Berichterstattung. Vor allem die Ermittlungen in Tschechien und seine spätere Entbindung von leitenden kirchlichen Aufgaben sorgten für große mediale Aufmerksamkeit.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass die Kirche das Gedächtnis des Propheten Gottes Elias feiert.
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