Brandstifter der Kirche St. Dionys in Barum wurde in Psychiatrie eingewiesen

Die beschädigte Kirche. Foto: NDR

Nach dem Brand in der historischen evangelischen Kirche St. Dionys in Barum (Landkreis Lüneburg) haben die Ermittlungsbehörden einen 26-jährigen Tatverdächtigen identifiziert. Der psychisch auffällige Mann soll gegenüber den Behörden angegeben haben, eine Kirche angezündet zu haben. Nach seiner vorläufigen Festnahme wurde er erneut zwangsweise in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Die Ermittlungen dauern an. Darüber berichtete der NDR.

Das Feuer war im Inneren der Kirche ausgebrochen. Die Flammen zerstörten die elektrische Orgel und beschädigten unter anderem die Empore sowie weitere Teile des Kirchenraums. Menschen kamen nicht zu Schaden. Der Sachschaden wird auf rund eine Million Euro geschätzt. Wegen der erheblichen Schäden und der starken Verrußung bleibt die Kirche bis auf Weiteres für die Öffentlichkeit gesperrt.

Nach Angaben von Pastor Frederic Richter sind Altar, Fenster und Kirchenbänke vollständig mit Ruß bedeckt. Auch die mehr als 1.000 Orgelpfeifen müssen einzeln gereinigt werden, während mögliche Schäden durch das Löschwasser noch untersucht werden. Bis die Kirche wieder genutzt werden kann, finden Gottesdienste und Gemeindeveranstaltungen im Gemeindehaus, in der Friedhofskapelle sowie in weiteren Ausweichräumen statt.

Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass die Ermittler ein extremistisches Motiv nach dem Brand in einer syrisch-orthodoxen Kirche ausgeschlossen hatten.

Lesen Sie auch

Abt Johannes: Christsein bedeutet, in Treue und Liebe mit Gott verbunden zu sein

Der Vorsteher des Klosters Buchhagen sprach über die Überwindung des Eigenwillens, die geistliche Bedeutung des Kreuzes und den Übergang vom irdischen zum ewigen Leben.

Neue orthodoxe Kirchengemeinde in Salzburg gegründet

Metropolit Pimen von Europa der Mazedonischen Orthodoxen Kirche – Erzbistum Ohrid erteilte den Segen zur Gründung der Gemeinde „Heiliger Erzengel Michael“.

Freundschaftspokal brachte zehn rumänisch-orthodoxe Mannschaften zusammen

Vierte Auflage des Fußballturniers in Schwabach stärkte Gemeinschaft und Begegnung zwischen Familien, Kindern und Jugendlichen aus Nordbayern.

In Tschechien wurde eine regenbogenfarbene Glasskulptur Christi aufgestellt

In der ehemaligen katholischen Kirche von Všekary in der Region Pilsen wurde eine mehr als zwei Meter hohe regenbogenfarbene Skulptur Jesu Christi aufgestellt.

Gläubige in Bulgarien lehnten Besuch von Patriarch Bartholomäus ab

Laien und Geistliche der Bulgarischen Orthodoxen Kirche baten die Synode, den Besuch von Patriarch Bartholomäus im Rila-Kloster abzusagen.

Österreich verbietet Schülerinnen unter 14 Jahren den Hidschab

Seit dem Schuljahr 2026/2027 ist Schülerinnen unter 14 Jahren in Österreich das Tragen muslimischer Kopftücher verboten.