„Herr der Ringe“-Regisseur erklärte den vollständig weißen Cast

Lesezeichen mit Motiven aus „Der Herr der Ringe“. Foto: Wikipedia

Lesezeichen mit Motiven aus „Der Herr der Ringe“. Foto: Wikipedia

Der Regisseur des Films »Der Herr der Ringe: Die Jagd nach Gollum«, Andy Serkis, ist in den Mittelpunkt einer kulturellen Debatte geraten, nachdem er erklärt hatte, warum alle Schauspieler des neuen Films weiß seien. Darüber berichtet die ukrainische Redaktion der UOJ.

Serkis, der vor allem durch seine Rolle als Gollum in der Trilogie von Peter Jackson bekannt ist, tritt erstmals als Regisseur eines abendfüllenden Spielfilms auf. Der Film ist als »Interquel« angelegt – er erzählt von Ereignissen, die von Tolkien beschrieben, jedoch in Jacksons Filmen nicht gezeigt wurden. Im neuen Streifen spielen erneut Elijah Wood (Frodo) und Ian McKellen (Gandalf) mit, die Rolle des Aragorn fiel an Jamie Dornan. Den Cast kommentierend, erklärte Serkis, dass Mittelerde den Eindruck eines »sehr, sehr weißen« Ortes mache, und fügte hinzu, dass Tolkien selbst stark von der skandinavischen Mythologie beeinflusst gewesen sei.

Der Regisseur betonte, er habe nicht vor, eine »politisch korrekte Version des Films« zu schaffen, in der die Schauspieler nur ausgewählt würden, um formale Vielfalt zu gewährleisten. Die britische Zeitung The Guardian kritisierte diese Haltung und erklärte, der Verweis auf Tolkien erwecke den Eindruck, als habe der 1973 verstorbene Oxforder Philologe persönlich die Besetzung des Films von 2026 abgesegnet. Einige Beobachter behaupteten zudem, dass die Geographie Mittelerdes, die Europa entspricht, die Anwesenheit dunkelhäutiger Figuren nicht ausschließe.

Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass Ghana und Nigeria über Religionsfreiheit an Schulen verhandelt hatten.

Archäologen finden Aquädukt, der den Tempelberg zur Zeit Christi versorgte

Archäologen haben einen 300 Meter langen Abschnitt des Unteren Aquädukts entdeckt, der den Tempelberg in Jerusalem rund 2000 Jahre lang mit Wasser versorgte.

Petrus und Paulus: ein Streit um die Wahrheit des Evangeliums

Video von Photisis TV beleuchtet den antiochenischen Zwischenfall und erklärt, warum Paulus den Apostel Petrus öffentlich zurechtwies.

Dumenko zum deutschen Botschafter: Verbotsgesetz gilt nicht nur für UOK

Der Leiter der OKU, Epifanij Dumenko, traf den deutschen Botschafter Boris Ruge und sprach mit ihm über das Gesetz zu Beschränkungen für religiöse Organisationen.

„Für den Feind zu beten, das ist der Gipfel der Tugend“

Erzpriester Matthias Zierenberg von der deutschsprachigen serbisch-orthodoxen Gemeinde in Limburg erläuterte in seiner Predigt die neun Stufen der Feindesliebe.

CDU-Politikerin reichte Beschwerde gegen Böhmermann ein

Nach Äußerungen Jan Böhmermanns über Christus wirft die Bundestagsabgeordnete Caroline Bosbach dem ZDF vor, den christlichen Glauben herabzuwürdigen.

Pakistan: Oberstes Gericht bestätigt Todesurteil gegen Christen

Qaiser Ayub bleibt wegen des Vorwurfs der Beleidigung Mohammeds zum Tode verurteilt. Seinen Bruder Amoon sprach das Gericht mangels Beweisen frei.