Patriarch Porfirije weihte Diakon zum Priester und predigte über den Glauben

Patriarch Porfirije während der Predigt. Foto: Orthodox Times

Patriarch Porfirije der Serbischen Orthodoxen Kirche hat am Sonntag in der Kirche des heiligen Demetrius in Neu-Belgrad die Göttliche Liturgie gefeiert und dabei Diakon Aleksandar Lukić zum Priester geweiht. Zahlreiche Gläubige nahmen am Gottesdienst teil. Die Kirche, deren Bau vor rund 30 Jahren begonnen wurde, befindet sich nach Angaben der Serbischen Orthodoxen Kirche kurz vor der Fertigstellung. Darüber berichtete Orthodox Times.

In seiner Predigt über das Evangelium betonte der Patriarch, dass Christus nicht nur das Wort Gottes verkündet, sondern auch die Menschen geistlich und körperlich heilt. Anhand der Heilung der beiden Blinden erklärte er, dass der Glaube den Menschen den Zugang zur Wahrheit eröffne. Obwohl die Männer körperlich blind gewesen seien, hätten sie Christus als den Herrn erkannt und ihm vertraut. Wunder seien im Evangelium kein Selbstzweck, sondern ein Zeichen des rettenden Wirkens Gottes.

Zum Abschluss der Liturgie richtete Patriarch Porfirije geistliche Worte an den neu geweihten Priester und wünschte ihm Gottes Beistand für seinen künftigen Dienst am Altar und bei den Gläubigen. Zugleich erinnerte er daran, dass selbst ein Glaube „so groß wie ein Senfkorn“ ausreichte, damit Gott die Menschen durch seine Liebe und Gnade in Prüfungen und Schwierigkeiten stärke.

Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass das serbisch-orthodoxe Kloster in Hildesheim zur Kirchweihe eingeladen hatte.

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