Orthodoxe Kirche gedenkt der heiligen Makrina
Die Heilige Makrina. Foto: Orthodox Times
Am 19. Juli gedenkt die Orthodoxe Kirche der heiligen Makrina, einer der bedeutendsten Asketinnen des 4. Jahrhunderts. Schon in jungen Jahren entschied sie sich für ein gottgeweihtes Leben und verzichtete nach dem Tod ihres Verlobten auf eine erneute Heirat. Stattdessen widmete sie sich ganz dem Gebet und der Nachfolge Christi. Darüber berichtete Orthodox Times.
Gemeinsam mit ihrer Mutter gründete sie in Pontus am Fluss Iris eine klösterliche Gemeinschaft für Frauen. Dort führte sie ein Leben in strenger Askese, in Demut und in tätiger Nächstenliebe. Ihr Alltag war von unablässigem Gebet, körperlicher Arbeit und der Sorge um Arme und Bedürftige geprägt. Zeitgenossen beschrieben sie als Frau von außergewöhnlicher Weisheit und tiefem Glauben.
Das Leben der heiligen Makrina ist vor allem durch die Lebensbeschreibung ihres Bruders, des heiligen Gregor von Nyssa, überliefert. Darin schildert er sie als geistliche Lehrerin, die durch ihr persönliches Beispiel viele Menschen im Glauben stärkte. Bis heute verehrt die Kirche sie als Vorbild des monastischen Lebens und der christlichen Hingabe.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass zwei Athos-Heilige vom Ökumenischen Patriarchat offiziell kanonisiert worden waren.
Lesen Sie auch
Ghana und Nigeria verhandelten über Religionsfreiheit an Schulen
Zwei Verfahren prüfen, ob konfessionelle Schulen ihre religiöse Identität und Kleiderordnung bewahren dürfen – ein Berufungsgericht in Nigeria gab bereits einer christlichen Schule recht.
Studentische Gruppen fordern Entlassung von Professorin nach Vorlesung über Trans-Identität
Mehrere Hochschulgruppen verlangten nicht nur die Absage einer entwicklungspsychologischen Lehrveranstaltung, sondern auch die Entfernung der Dozentin von der Universität.
Metropolit Mark leitete Patronatsfest im Elisabeth-Kloster in München
Zahlreiche Gläubige, Geistliche und die Schwesternschaft feierten die heilige Großfürstin Elisabeth mit einer festlichen Liturgie und einem Kreuzgang über das Klostergelände.
Berlin fördert muslimische Seelsorge trotz Islamismus-Verdachts
Die Hauptstadt zahlt jährlich 135.000 Euro an Islamic Relief Deutschland, obwohl der Verfassungsschutz Verbindungen zur islamistischen Muslimbruderschaft sieht.
Frankfurter Jugendgruppe „Orthodoxe Einheit“ pilgerte nach Griechenland
Die Teilnehmer wurden von Erzpriester Georgios Schoinas und Priester Nektarios empfangen, besuchten Klöster und Gottesdienste und vertieften in geistlichen Gesprächen ihren Glauben.
Augsburger Gemeinde lädt zur offenen Begegnung mit orthodoxem Psychologen
Nach der Göttlichen Liturgie spricht Nikita Janochkin über seelische Ruhe und gelingende Ehe und verbindet dabei christliche Werte mit modernen psychologischen Erkenntnissen.