Jugendsommerlager der ROKA-Diözese feiert zehnjähriges Bestehen in Georgien

Die Teilnehmer des orthodoxen Jugendsommerlagers besuchten während ihres Jubiläumsprogramms zahlreiche geistliche Zentren Georgiens und nahmen an bedeutenden Gottesdiensten und Pilgerfahrten teil. Foto: Diözese

Das orthodoxe Jugendsommerlager der Genfer Kathedrale der Kreuzerhöhung der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland (ROKA) hat sein zehnjähriges Bestehen mit einem besonderen Programm in Georgien gefeiert. Rund 50 Jugendliche, Betreuer und Organisatoren nahmen vom 6. bis 16. Juli 2026 an Pilgerfahrten, Gottesdiensten und geistlichen Veranstaltungen teil, wie die Diözese von Großbritannien und Westeuropa auf ihrer Webseite berichtete.

Im Mittelpunkt des dem heiligen Johannes von Shanghai und San Francisco geweihten Lagers standen die Vertiefung des orthodoxen Glaubens, die Teilnahme am liturgischen Leben sowie das Kennenlernen der Geschichte der Georgischen Orthodoxen Kirche. Die Teilnehmer besuchten unter anderem Tiflis, Mzcheta, Kutaissi, Batumi, Poti sowie mehrere historische Klöster und Kathedralen. Ergänzt wurde das Programm durch Vorträge, gemeinsame Gebete sowie kulturelle und sportliche Aktivitäten.

Zu den Höhepunkten gehörte die Begegnung mit dem georgischen Patriarchen Schio III., von dem die Jugendlichen den Segen empfingen. Zudem nahmen sie in der Nacht des Festes der Apostel Petrus und Paulus an der Göttlichen Liturgie in Batumi teil, wobei viele die Beichte ablegten und die Heilige Kommunion empfingen.

Ein weiterer geistlicher Höhepunkt war die Teilnahme am Fest des Gewandes der Allerheiligsten Gottesmutter am 15. Juli in Sugdidi. Dort beteiligten sich die Jugendlichen an den Feierlichkeiten mit der jährlich stattfindenden Prozession der verehrten Reliquie, an der zahlreiche Hierarchen und Tausende Pilger teilnahmen.

Der Leiter der Freizeit, Erzpriester Emilian Pochinok, dankte in einem Bericht an Bischof Irenei allen Helfern und betonte, die Jugendlichen seien mit neuen geistlichen Eindrücken und dem Wunsch nach einem noch intensiveren Leben in Kirche und Gemeinde in ihre Heimat zurückgekehrt.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Bischof Irenei von London am Gedenktag der heiligen Zarenfamilie deren bleibendes Glaubenszeugnis würdigte und zu einem kompromisslosen Leben in Christus aufrief.

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