Bischof Irenei besucht Apostelgemeinde in Luxemburg zum Patronatsfest

Bischof Irenei feierte zum Patronatsfest der Apostelgemeinde in Luxemburg die Göttliche Liturgie und gedachte auf dem Friedhof Erzpriester Sergius Poukh. Foto: Gemeinde

Bischof Irenei von London und Westeuropa hat zum Fest der heiligen Apostel Petrus und Paulus am 12. Juli 2026 die Apostelgemeinde in Luxemburg besucht. Im Mittelpunkt standen das Gedenken an den früheren langjährigen Gemeindevorsteher Erzpriester Sergius Poukh, feierliche Gottesdienste sowie die Weihe eines neuen Subdiakons. Darüber berichtete die Diözese der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland auf ihrer Webseite.

Zum Auftakt der Feierlichkeiten wurde am Grab von Erzpriester Sergius Poukh und seiner Ehefrau Emilia eine Panichida gefeiert. Anschließend würdigten Kinder und Jugendliche der Gemeinde in einem Konzert das Wirken des Gründungsrektors, der den Bau der Kirche und den Aufbau des Gemeindelebens maßgeblich geprägt hatte.

Am Festtag zelebrierte Bischof Irenei die Göttliche Liturgie gemeinsam mit Geistlichen aus mehreren Gemeinden der Diözese. Während der Horen wurde der langjährige Starosta der Gemeinde, Vitaly Fedkovich, zunächst zum Lektor geweiht und anschließend zum Subdiakon ordiniert. Die Kirche war nach Angaben der Diözese bis über ihre Kapazitätsgrenze hinaus mit Gläubigen gefüllt.

Nach der Liturgie fand eine Kreuzprozession statt. Den Abschluss bildete ein gemeinsames Festmahl, bei dem der Bischof insbesondere mit den Jugendlichen der Gemeinde das Gespräch suchte.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Erzpriester Matthias Zierenberg in Limburg betonte, die moderne Vorstellung, jeder Mensch entscheide selbst über seine Seligkeit und benötige weder die Kirche noch ihre Sakramente, widerspreche der orthodoxen Lehre.

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