Rumänisch-orthodoxe Gemeinde Augsburg beging ihr 30-jähriges Bestehen
Metropolit Serafim feierte am 11. Juli 2026 die Göttliche Liturgie zum 30-jährigen Bestehen der rumänisch-orthodoxen Gemeinde „Heiliger Erzdiakon Stephan“ in Augsburg. Foto: Dekanat
Die rumänisch-orthodoxe Gemeinde „Heiliger Erzdiakon Stephan“ in Augsburg hat am 10. und 11. Juli 2026 ihr 30-jähriges Bestehen gefeiert. Den Auftakt bildete am 10. Juli ein Empfang mit dem Dritten Bürgermeister der Stadt Augsburg, Bernd Zitzelsberger, und Vertretern anderer Jurisdiktionen. Am 11. Juli leitete Metropolit Serafim der Rumänisch-Orthodoxen Metropolie von Deutschland, Zentral- und Nordeuropa die festliche Göttliche Liturgie gemeinsam mit elf Priestern und zwei Diakonen, wie das Dekanat Bayern-Süd auf seiner Facebook-Seite berichtete.
In seiner Predigt bezeichnete Metropolit Serafim die Pfarrgemeinde als einen Ort der Gemeinschaft und der brüderlichen Liebe. Er ermutigte die Gläubigen, in Einheit zu leben und sich nach dem Vorbild der ersten Christen gegenseitig zu unterstützen. Im Anschluss an die Liturgie fand eine Agape mit einem kulturellen Programm statt, bei der ein Chorensemble die Feier musikalisch begleitete.
Bei einem Empfang überbrachte Bürgermeister Bernd Zitzelsberger die Glückwünsche der Stadt Augsburg und bezeichnete die Gemeinde als einen Ort des Glaubens, der Gemeinschaft und der Heimat, der das religiöse, kulturelle und gesellschaftliche Leben Augsburgs seit drei Jahrzehnten bereichere. Er hob zudem hervor, dass die Gemeinde seit 2020 ihre sonntäglichen Gottesdienste in der Don-Bosco-Kirche feiert und dankte der katholischen Pfarreiengemeinschaft Don Bosco und St. Wolfgang für die Bereitstellung ihrer Räumlichkeiten als Ausdruck gelebter Gastfreundschaft und Ökumene. Als Zeichen des guten ökumenischen Miteinanders verwies Zitzelsberger auf die Anwesenheit zahlreicher Vertreter verschiedener Kirchen und Konfessionen sowie des rumänischen Generalkonsulats.
Priester Alexandru Nan, Dekan des Dekanats Bayern-Süd der Rumänisch-Orthodoxen Metropolie von Deutschland, Zentral- und Nordeuropa, gratulierte Pfarrer Ciprian Suciu und der Augsburger Gemeinde zum Jubiläum. Er wünschte der Pfarrei weiteres geistliches Wachstum.
Die UOJ berichtete zuvor, dass der türkische Kulturminister die Hagia Sophia als „Symbol des Untergangs“ bezeichnete.
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