Hilfswerk berichtet über neue Angriffe auf Christen in Ägypten

Kirche in Minya, Ägypten. Foto: Vatican News

Das österreichische Hilfswerk „Christen in Not“ (CiN) hat über einen weiteren Angriff auf Christen im oberägyptischen Gouvernement Minya berichtet. Dabei seien Gottesdienstbesucher angegriffen, das Fahrzeug eines Priesters beschädigt und die Stromversorgung einer Kirche unterbrochen worden. Dies teilte Vatican News mit.

Unter Berufung auf Vertreter der Koptischen Kirche erklärte CiN, dass sich die Sicherheitslage nach dem Eingreifen der Polizei zwar beruhigt habe, unter der christlichen Bevölkerung jedoch weiterhin große Verunsicherung herrsche. Generalsekretär Martin Morawetz bezeichnete den Vorfall als Teil eines seit Jahren bestehenden Musters religiös motivierter Gewalt und sprach von einer Zunahme der Anfeindungen gegen Christen seit Beginn des Iran-Krieges.

Die Region Minya zählt seit Jahren zu den Schwerpunkten konfessioneller Spannungen in Ägypten. Das Hilfswerk forderte die Behörden auf, religiös motivierte Gewalt konsequent zu verfolgen und den Schutz christlicher Gemeinden zu gewährleisten. Gleichzeitig unterstützt CiN gemeinsam mit lokalen Kirchen Bildungs- und Sozialprojekte und setzt sich international für Religionsfreiheit ein.

Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass in Israel antichristliche Übergriffe im zweiten Quartal deutlich zugenommen hatten.

Lesen Sie auch

Priester Daniel Schärer: „Die Mauer zwischen uns und Gott abreißen“

Der Geistliche sprach in Zürich über das Gleichnis vom reichen Jüngling und rief dazu auf, die asketische Tradition der Kirche zu pflegen.

Photisis TV stellt eines der ältesten Klöster Kretas vor

Neues Video zeigt das Heilige Kloster Agarathos, seine Geschichte und die Reliquien des heiligen Kyrillos Loukaris.

Metropolit Feodossij: Mord an einem Mönch ist Ausdruck satanischen Hasses

Der Metropolit von Tscherkassy zog eine Parallele zum Martyrium der ehrwürdigen Märtyrernonne Rafaila, die vor hundert Jahren grausam gefoltert wurde.

Russischer Bischof in Österreich hat großes Lob für einen deutschen Mönch

Bischof Aleksij von Wien sprach über das orthodoxe Leben in der Diaspora, die Entwicklung seiner Diözese und den 2024 verstorbenen deutschen Abt Paisios.

„Die höchste Kultur der Menschheit ist die orthodoxe Liturgie der Kirche“

Metropolit Serafim predigte in seiner alten Pfarrei über den reichen Jüngling, die Bedeutung der Liturgie und den Umgang mit Leid und materiellen Gütern.

Verwundeter Novize schildert Angriff auf orthodoxes Kloster in der Ukraine

Die Bruderschaft der Swjatogorsker Lawra wurde von Personen in Militäruniformen der ukrainischen Streitkräfte angegriffen.