In Istanbul schändeten Unbekannte einen armenischen Kirchenfriedhof

Armenischer Friedhof in Istanbul. Foto: The Armenian Report

In Istanbul haben Unbekannte Grabsteine auf dem armenischen Friedhof Surp Garabet zertrümmert. Der Vorfall ereignete sich im Stadtteil Üsküdar in der Nacht zum 7. Juli. Darüber berichtet Bianet.

Die Vandalen kletterten über den Zaun und beschädigten sechs Gräber sowie einen Brunnen. Nach Angaben des Präsidenten der Stiftung der Kirche Surp Garabet, Rafi Kirkoryan, zerschlug der Angreifer die Brunnenschale und zerstörte die Kreuze auf sechs einzelnen Grabsteinen. Vertreter der Gemeinde meldeten das Geschehene unverzüglich den Strafverfolgungsbehörden.

Das armenische Patriarchat der Türkei verurteilte dieses Verbrechen gegen religiöse Werte aufs Schärfste. In einer offiziellen Erklärung wurde der Vorfall als "abscheulicher Angriff auf die heiligen Werte und die Stätten der ewigen Ruhe der Gemeinde" bezeichnet, der die Gläubigen zutiefst betrübt habe.

Derzeit setzen die Polizeibeamten die Ermittlungen fort, um den Tatverdächtigen zu identifizieren und festzunehmen. Das Patriarchat dankte der Polizei für den sensiblen Umgang bei der Untersuchung des Vorfalls.

Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass die Georgische Orthodoxe Kirche heute den heiligen Georg vom Heiligen Berg Athos gedenkt.

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