Georgischer Parlamentspräsident nennt EU-Angriffe auf Kirche „rote Linie“

Parlamentspräsident von Georgien, Schalwa Papuaschwili. Foto: öffentlich zugängliche Quellen

Der Parlamentspräsident Georgiens, Schalwa Papuaschwili, erklärte die Angriffe von Vertretern der Europäischen Union auf die Georgische Orthodoxe Kirche für unzulässig. Darüber berichtet die UOJ in Georgien.

Im Gespräch mit Journalisten beschuldigte Papuaschwili die litauische Europaparlamentarierin Rasa Juknevičienė, „den Boden zu bereiten“ für eine systematische Hetzjagd auf religiöse Institutionen. Der Politiker unterstrich, dass die Behörden nicht zulassen würden, dass derartige Handlungen zur Norm werden, und rief zu sofortiger Gegenwehr gegen den äußeren Druck auf.

„Wir müssen eine rote Linie ziehen, damit kein Vertreter irgendeiner Institution der Europäischen Union es wagt, die Georgische Kirche und ihre Gläubigen anzugreifen“, erklärte der Parlamentspräsident. Nach seiner Überzeugung „ist ein strenges und sofortiges Reagieren lebenswichtig, damit solche Ereignisse nicht zum Präzedenzfall werden“.

Zuvor waren im Georgischen Patriarchat Einzelheiten des mehrjährigen Drucks seitens westlicher Strukturen enthüllt worden. Der Leiter des Referats für Öffentlichkeitsarbeit, Erzpriester Andria Dschagmaidse, teilte mit, dass offizielle Vertreter der EU dem Klerus mehrfach Unterstützung bei der Popularisierung von LGBT-Initiativen gefordert hätten. Nach den Worten des Geistlichen hätten die Europäer jahrelang versucht, der Kirche die Unterstützung für „gleichgeschlechtliche Ehen“ aufzuzwingen, was eine grundsätzliche „rote Linie“ für die georgische Gesellschaft darstelle.

Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass in Münster die erste islamische Fakultät Westeuropas eröffnet worden sei.

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Georgischer Parlamentspräsident nennt EU-Angriffe auf Kirche „rote Linie“

Schalwa Papuaschwili hat die Attacken von EU-Vertretern auf die Georgische Orthodoxe Kirche als unzulässig verurteilt und eine sofortige sowie strikte Reaktion gefordert, um solche Vorfälle nicht zum Präzedenzfall werden zu lassen.