Traditionelle Familienwerte im Mittelpunkt einer Parade in Nordmazedonien

Teilnehmer der Parade für traditionelle Familienwerte versammelten sich am 20. Juni 2026 in Bitola. Foto: emagazin.mk

Teilnehmer der Parade für traditionelle Familienwerte versammelten sich am 20. Juni 2026 in Bitola. Foto: emagazin.mk

In der nordmazedonischen Stadt Bitola haben orthodoxe Christen und weitere Teilnehmer am 20. Juni 2026 an einer Parade für traditionelle Familienwerte teilgenommen. Die Veranstaltung wurde als Reaktion auf die für den folgenden Tag angekündigte Pride-Parade in Skopje organisiert und fand bereits zum sechsten Mal statt, wie das orthodoxe Nachrichtenportal orthochristian.com berichtete.

Nach Angaben der Organisatoren sollte der Marsch ein öffentliches Bekenntnis zu Ehe, Familie, Elternschaft und Kindern sein. Im Mittelpunkt standen traditionelle Familienwerte, die nach Ansicht der Teilnehmer besonderen gesellschaftlichen Schutz verdienen.

Organisator Igor Petkovski erklärte, die Veranstaltung richte sich nicht gegen andere Menschen oder Gruppen. Ziel sei es vielmehr, das Recht auf die eigene Überzeugung friedlich zum Ausdruck zu bringen. Hass oder Beleidigungen hätten bei der Kundgebung keinen Platz.

In Nordmazedonien bekennt sich die Mehrheit der Bevölkerung zum orthodoxen Christentum. Schätzungen zufolge gehören rund 60 Prozent der Einwohner der Orthodoxen Kirche an.

Die UOJ berichtete zuvor, dass in Regensburg eine neue antiochenisch-orthodoxe Gemeinde entsteht.

Lesen Sie auch

Phanar-Hierarch berichtete über die Gründung der OKU

Metropolit Gregorios berichtete, dass die Delegation Konstantinopels unter Polizeieskorte nach Poroschenko gebracht und ihr die Ausreise aus der Ukraine untersagt wurde.

Selenskij erschien nicht zur Preisverleihung Konstantinopels in New York

Anstatt persönlich an der Preisverleihung in New York teilzunehmen, richtete Selenskij eine Videobotschaft an die Teilnehmer der Veranstaltung.

Reliquie des Heiligen Nikolaus besuchte vier rumänisch-orthodoxe Gemeinden

Rechte Hand des Heiligen Hierarchen Nikolaus war vom 25. bis 27. September auf Pilgerreise in Dortmund, Köln, Osnabrück und Wuppertal.

Sieben neue Dozenten unterrichten an der Orthodoxen Theologischen Fernschule

Mit dem Studienjahr 2026/27 wächst das Lehrangebot der Fernschule unter dem Dach der Diözese von Berlin und Deutschland der Russischen Orthodoxen Kirche.

Orthodoxe Jugend erinnert mit Videobeitrag an Herbstball in Ulm

Die orthodoxe Jugend erinnerte an den bevorstehenden Herbstball in Ulm, welcher im historischen Kornhaus mit Musik, Tanz und gemeinsamer Begegnung stattfinden wird.

Historisches Kruzifix bei Brandstiftung in Thüringer Kirche zerstört

In der evangelischen St.-Pankratius-Kirche in Lucka ist ein jahrhundertealtes Kruzifix durch einen vorsätzlich gelegten Brand nahezu vollständig zerstört worden.