5,3 Millionen Euro für Restaurierung von Athos-Klöstern bewilligt

Die bewilligten Fördermittel ermöglichen Restaurierungs- und Infrastrukturmaßnahmen in mehreren traditionsreichen Klöstern des Heiligen Berges Athos, darunter das Kloster Xenofontos. Foto: Witold Rawicz/Wikipedia

Für Restaurierungs- und Infrastrukturmaßnahmen auf dem Heiligen Berg Athos stehen 5,3 Millionen Euro aus den Europäischen Struktur- und Investitionsfonds bereit. Die Mittel kommen sieben Klöstern und klösterlichen Einrichtungen zugute und sollen die historische Bausubstanz erhalten sowie die Infrastruktur für Mönche und Pilger verbessern. Darüber berichtete das Nachrichtenportal orthodoxia.info am 24. Juni 2026.

Die griechische Region Zentralmakedonien hat die Finanzierung für mehrere Bau- und Restaurierungsprojekte auf dem Heiligen Berg Athos bewilligt. Gefördert werden Arbeiten in den Heiligen Klöstern Karakallou, Koutloumousiou, Xenofontos, der Großen Lavra, Simonos Petras und Agiou Pavlou sowie in der Skite der Heiligen Anna.

Geplant sind unter anderem die Restaurierung des Katholikons und des Turms im Kloster Karakallou, die Sanierung eines Westflügels in Koutloumousiou sowie der Neubau eines Klosterflügels in Xenofontos. In der Skite der Heiligen Anna werden die Zelle der Entschlafung der Gottesmutter restauriert, Stützmauern gesichert und die Außenanlagen neu gestaltet.

Weitere Maßnahmen betreffen das Kloster Simonos Petras, wo eine historische Olivenpresse zu einem Ausstellungsraum umgebaut und zusätzliche Räume für Ikonenmalerei und Schneiderei geschaffen werden. Im Kloster Agiou Pavlou soll durch die Restaurierung eines Flügels Platz für Einrichtungen zur Altenpflege entstehen.

Nach Angaben von Regionalgouverneur Athanasios Aidonas dienen die Projekte dem Erhalt der klösterlichen Infrastruktur und sollen die Gebäude langfristig sowohl für das monastische Leben als auch für die zahlreichen Besucher des Berges Athos sicher und funktionsfähig halten.

Die UOJ berichtete zuvor, dass der „Marsch fürs Läbe“ auf der Zürcher Innenstadt als Kundgebungsort beharrt.

Lesen Sie auch

Patriarch Porfirije besucht im Oktober Australien und Neuseeland

Oberhaupt der Serbisch-Orthodoxen Kirche feiert Gottesdienste, weiht Kirchen und besucht Gemeinden in Melbourne, Canberra und Sydney.

Prozession auf Korfu erinnerte an Wunder des heiligen Spyridon

Metropolit Nektarios rief bei den Feierlichkeiten zum geistlichen Widerstand gegen den Verlust von Glauben, Tradition und Identität auf.

Bauarbeiten an der Klosterkirche in Buchhagen kommen zügig voran

Außenputz weitgehend abgeschlossen – Kirchenbau verbindet byzantinisch-orthodoxe Liturgie mit altsächsischer Sakralarchitektur.

Schüler soll nach Fernbleiben von LGBTQ-Workshop Bußgeld zahlen

14-Jähriger aus Bayern hatte nicht an einem als verpflichtend eingestuften Unterricht zur Geschlechtsidentität teilgenommen.

Metropolit Grigorije betonte Bedeutung zwischenmenschlicher Beziehungen

Serbisch-orthodoxer Hierarch aus Deutschland stellte in Kotor seinen Predigtband „Wir brauchen einander“ vor.

Lutherischer Erzbischof sprach sich gegen Abriss der orthodoxen Kathedrale in Tallinn aus

Der lutherische Erzbischof Urmas Viilma erklärte, eine aktive orthodoxe Kirche in Tallinn dürfe wegen ihrer historischen und politischen Symbolik nicht abgerissen werden.