Wiederaufbau der Elias-Kirche in Damaskus fast abgeschlossen
Patriarch Johannes X. besichtigt den Wiederaufbau der St.-Elias-Kirche in Damaskus, die ein Jahr nach dem Terroranschlag kurz vor der Fertigstellung steht. Fotos: antiochpatriarchate.org
Ein Jahr nach dem verheerenden Terroranschlag auf die St.-Elias-Kirche in Damaskus, Syrien, steht der Wiederaufbau des Gotteshauses kurz vor dem Abschluss. Bei dem Selbstmordattentat während eines Gottesdienstes am 22. Juni 2025 waren 25 Menschen getötet und zahlreiche weitere verletzt worden. Das antiochisch-orthodoxe Patriarchat hatte den Anschlag damals als Angriff auf friedliche Gläubige verurteilt und mehr Sicherheit für alle Bürger gefordert. Über den Stand der Arbeiten berichtete das orthodoxe Nachrichtenportal orthochristian.com am 24. Juni 2026.
Die Restaurierungsarbeiten begannen wenige Monate nach dem Anschlag. Inzwischen sind die Außenarbeiten nahezu abgeschlossen, Fenster und Türen eingesetzt und die wesentlichen Bauarbeiten beendet. Auch der Innenraum mit Marmorboden, neuem Altar, Taufbecken sowie Holzausstattung ist weitgehend fertiggestellt; lediglich Teile des Glockenturms sind noch eingerüstet. Die St.-Elias-Kirche soll der antiochenisch-orthodoxen Gemeinde in Damaskus künftig wieder als Gotteshaus dienen.
Die UOJ berichtete zuvor, dass in Augsburg bischöfliche Gebete vor den Reliquien der heiligen Afra stattfanden.
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