Fortbildung für rumänisch-orthodoxe Priester in Notfall- und Konfliktmanagement
Praktische Notfallmedizin, Konfliktmanagement und seelsorgliche Kommunikation standen im Mittelpunkt der Fortbildung der Geistlichen des rumänisch-orthodoxen Dekanats Norddeutschland in Hannover. Foto: Metropolie
In Hannover hat am 20. Juni 2026 die Versammlung der Geistlichen des Dekanats Norddeutschland der rumänisch-orthodoxen Metropolie für Deutschland, Zentral- und Nordeuropa stattgefunden. Die Zusammenkunft begann mit der Feier der Göttlichen Liturgie und wurde als Fortbildungsseminar zum Thema „Kritische Situationen in der Kirche. Medizinische und kommunikative Ansätze“ in der rumänisch-orthodoxen Gemeinde Hannover abgehalten, wie die Metropolie auf ihrer Webseite berichtete.
Im Mittelpunkt des ersten Seminarteils standen medizinische Notfälle in Pfarrgemeinden. Die Teilnehmer befassten sich unter anderem mit dem internationalen ABCDE-Protokoll zur Ersteinschätzung, Maßnahmen der Ersten Hilfe, der Herz-Lungen-Wiederbelebung bei Säuglingen und Kindern sowie dem Umgang mit Notfällen während der Taufe. Praktische Übungen vertieften die vermittelten Kenntnisse und sollten den Geistlichen Sicherheit für den pastoralen Alltag vermitteln.
Der zweite Teil widmete sich dem Konfliktmanagement und der gewaltfreien Kommunikation im Gemeindeleben. Erörtert wurden Ursachen von Spannungen in Gemeinden, Möglichkeiten einer konstruktiven Konfliktlösung sowie der angemessene Umgang mit Menschen in Krisensituationen und der Übermittlung belastender Nachrichten. Referenten des Seminars waren Priester Athanasie Ulea und Dr. Claudia Maria Podașcă.
Die Veranstalter hoben die von brüderlicher Verbundenheit und offenem Austausch geprägte Atmosphäre hervor. Zugleich dankten sie dem Gastgeber, Gemeindepfarrer Mihai Ilaș, für die Organisation sowie den Referenten und den teilnehmenden Geistlichen für ihr Engagement.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Metropolit Grigorije sein Buch in der Gemeinde Aachen vorstellte.
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