Fest rumänischer Trachten und Traditionen in Luxemburger Gemeinde gefeiert
Fest in traditioneller Tracht: Gläubige der rumänisch-orthodoxen Gemeinde in Luxemburg feiern nach der Liturgie. Foto: Gemeinde
Die rumänisch-orthodoxe Pfarrei „Geburt des Herrn“ und „Heiliger Apostel und Evangelist Matthäus“ in Luxemburg hat am 21. Juni 2026 nach der Göttlichen Liturgie das Fest rumänischer Trachten und Traditionen mit einer Veranstaltung begangen. Im Mittelpunkt standen die Pflege rumänischen Brauchtums sowie die Stärkung von Identität und Gemeinschaft in der Diaspora. Darüber berichtete die Metropolie auf ihrer Webseite.
Ein Konzert des Kinder- und Erwachsenenchors unter der Leitung von Adriana Mitu eröffnete die Feierlichkeiten, an denen auch die rumänische Botschafterin Livia-Alexandrina Russu teilnahm. Besonders eindrucksvoll war die große Zahl von Gläubigen in traditioneller Tracht, die der Kirche ein farbenfrohes, heimatverbundenes Gepräge verlieh.
Im Anschluss wurde die Feier mit einem gemeinsamen Essen fortgesetzt, das von Gemeindemitgliedern vorbereitet worden war. Pfarrer Ion Tîrgoala segnete die Speisen und gedachte der Verstorbenen, wodurch das Beisammensein auch eine geistliche Dimension erhielt. Die Veranstaltung unterstrich die Bedeutung von Glaube, Familie und kulturellem Erbe für die rumänische Gemeinschaft im Ausland und vermittelte insbesondere jüngeren Generationen die Verbundenheit mit ihren Wurzeln.
Die UOJ berichtete zuvor, dass in Bosnien-Herzegowina ein digitales Archiv zerstörter orthodoxer Kirchen gestartet wurde.
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