Tatverdächtiger nach Kirchenbrand in München identifiziert

Die Feuerwehr beim Tatort. Foto: Feuerwehr München

Nach dem Brand in der evangelisch-lutherischen Kirche St. Johannes in München hat die Polizei einen mutmaßlichen Täter festgenommen. Wie die Ermittler mitteilten, meldete sich ein 27-jähriger Mann am 16. Juni eigenständig bei einer Polizeidienststelle und erklärte dort, für das Feuer Ende Mai verantwortlich zu sein. Darüber berichtete die Süddeutsche Zeitung.

Gegen den Mann wird nun wegen schwerer Brandstiftung ermittelt. Nach seiner Festnahme wurde er zunächst in Gewahrsam genommen und später aufgrund psychischer Auffälligkeiten in eine entsprechende Einrichtung überstellt. Bereits in der Vergangenheit war er wegen anderer Vorfälle polizeilich in Erscheinung getreten.

Bei dem Brand entstand in der Kirche ein Sachschaden von mehreren tausend Euro. Verletzt wurde niemand. Die Ermittler hatten bereits früh den Verdacht auf vorsätzliche Brandlegung, nachdem am Tatort Spuren eines abgebrannten Kartons entdeckt worden waren. Die Feuerwehr musste mehrere Stunden lang gegen die starke Rauchentwicklung im Kirchengebäude vorgehen.

Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass das Papstkreuz in Warschau am katholischen Karfreitag in Brand geraten war.

Lesen Sie auch

Die Kirche gedenkt des Großmärtyrers Panteleimon

Der heilige Arzt, der in Nikomedia unentgeltlich Kranke behandelte und unter Kaiser Maximian enthauptet wurde, wird am 9. August als himmlischer Patron der Ärzte und Heiler verehrt.

Christin in Kanada wurde gegen ihren Willen euthanasiert

Die 83-Jährige hatte die Sterbehilfe aus Glaubensgründen verweigert, widerrief am Vortag weinend ihre Zustimmung und gab vor dem Eingriff kein mündliches Einverständnis.

Christen in Sednaya sagten Kirchenfeste aus Protest gegen Repressionen ab

Pfarreiräte kritisieren Verhaftungen, Entführungen und Schikanen gegen die christliche Bevölkerung in der syrischen Stadt

Vortrag würdigte geistliches Erbe des heiligen Dumitru Stăniloae

Monialin Lioba Drăgoi stellte bei der Theologischen St.-Justin-Konferenz in Geilnau Leben, Werk und zentrale Lehren des 2025 heiliggesprochenen rumänischen Theologen vor

Rumänisch-orthodoxe Gläubige feierten Verklärung Christi auf der Zugspitze

Pfarrer aus Garmisch-Partenkirchen und Augsburg zelebrierten die Heilige Liturgie in der Kapelle Mariä Heimsuchung in Deutschlands höchstgelegenem Gotteshaus

Patriarch Daniil nahm an der Pilgerwanderung „Der Wundertäter von Rila“ teil

Bulgarisches Kirchenoberhaupt begleitete die Wallfahrt zu den Sieben Rila-Seen und rief die Gläubigen auf, dem Vermächtnis des heiligen Johannes von Rila in Einheit und Glauben zu folgen