Tatverdächtiger nach Kirchenbrand in München identifiziert
Die Feuerwehr beim Tatort. Foto: Feuerwehr München
Nach dem Brand in der evangelisch-lutherischen Kirche St. Johannes in München hat die Polizei einen mutmaßlichen Täter festgenommen. Wie die Ermittler mitteilten, meldete sich ein 27-jähriger Mann am 16. Juni eigenständig bei einer Polizeidienststelle und erklärte dort, für das Feuer Ende Mai verantwortlich zu sein. Darüber berichtete die Süddeutsche Zeitung.
Gegen den Mann wird nun wegen schwerer Brandstiftung ermittelt. Nach seiner Festnahme wurde er zunächst in Gewahrsam genommen und später aufgrund psychischer Auffälligkeiten in eine entsprechende Einrichtung überstellt. Bereits in der Vergangenheit war er wegen anderer Vorfälle polizeilich in Erscheinung getreten.
Bei dem Brand entstand in der Kirche ein Sachschaden von mehreren tausend Euro. Verletzt wurde niemand. Die Ermittler hatten bereits früh den Verdacht auf vorsätzliche Brandlegung, nachdem am Tatort Spuren eines abgebrannten Kartons entdeckt worden waren. Die Feuerwehr musste mehrere Stunden lang gegen die starke Rauchentwicklung im Kirchengebäude vorgehen.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass das Papstkreuz in Warschau am katholischen Karfreitag in Brand geraten war.
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