Bulgarien blockierte Sanktionen gegen Patriarch Kyrill

Patriarch Kyrill. Foto: patriarchia.ru

Am 17. Juni 2026 bestätigte die Außenministerin Bulgariens, Welislawa Petrowa, dass die Regierung des Landes einen Teil der Vorschläge im neuen EU-Sanktionspaket gegen die Russische Föderation blockiert. Es handelt sich um Initiativen, die persönlich Patriarch Kyrill betreffen. Die bulgarische Seite begründete ihren Entschluss mit dem Fehlen eines realen wirtschaftlichen Effekts derartiger Schritte. Darüber berichtet Sofia Globe.

„Die bulgarische Position ist klar – wir unterstützen Sanktionen, die einen realen wirtschaftlichen Effekt haben“, erklärte Petrowa vor Journalisten. Ihren Worten zufolge fallen die Restriktionen gegen den geistlichen Führer unter die Kategorie „symbolischer Maßnahmen“, die nicht zur Beendigung des Konflikts beitragen, jedoch den Mitgliedstaaten der Europäischen Union Schaden zufügen.

Die Ministerin unterstrich, dass die Sanktionen wirtschaftlichen Druck für die Rückkehr zu Verhandlungen ausüben müssten und den EU-Staaten nicht größeren Schaden zufügen dürften als dem Land, das den Krieg führe. Derzeit setzen die Länder der Europäischen Union die Diskussion des 21. Pakets fort, und viele Staaten äußern ihre Vorbehalte hinsichtlich seiner endgültigen Fassung.

Bis zuletzt hatte die Initiative zur Aufnahme des Vorstehers der ROK in die „schwarzen Listen“ stets Ungarn blockiert. Nach dem Machtantritt der Regierung von Péter Magyar signalisierte Budapest jedoch seine Bereitschaft, die Verhängung von Sanktionen gegen das Oberhaupt der ROK zuzulassen.

Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass Papst den Angriff auf die Lawra ohne Erwähnung der Russischen Föderation kommentierte.

Lesen Sie auch

Neues Buch von Schima-Archimandrit Gabriel Bunge erscheint bei Hagia Sophia

Der orthodoxe Verlag veröffentlicht mit „In Geist und Wahrheit“ eine umfassende Studie zur Gebetslehre des frühchristlichen Wüstenvaters Evagrios Pontikos

Priester Matthias Fröse: Den Blick auf Christus statt auf den Sturm richten

Der Geistliche ermutigte Gläubige, Gottes scheinbares Schweigen als Weg des geistlichen Wachstums zu verstehen

Metropolit Isaak besuchte orthodoxes Jugendlager in den Niederlanden

Oberhaupt der Antiochenisch-Orthodoxen Metropolie von Deutschland und Mitteleuropa feierte Kleine Wasserweihe und ermutigte rund 100 Jugendliche zur aktiven Teilnahme am sakramentalen Leben der Kirche

Patriarch Daniil: Gottesmutter weist den Weg zu Christus und zur Einheit der Kirche

Gottesdienst in Anwesenheit der wundertätigen Hawaii-Ikone der Gottesmutter – Konzelebrant war Bischof Irenei von London und Westeuropa der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland

Patriarch Daniel: Nur Christus führt die Kirche durch die Stürme der Geschichte

Das rumänisch-orthodoxe Kirchenoberhaupt deutete das Evangelium des 9. Sonntags nach Pfingsten als Aufruf zu Vertrauen, Gebet und Dankbarkeit gegenüber Gott

Gläubige eines orthodoxen Gotteshauses im US-Bundesstaat Washington evakuiert

In Spokane, Washington, wurden die Gemeindemitglieder der Holy Trinity Church aufgrund von Waldbränden evakuiert, die mehr als 600 Gebäude zerstörten.