Papst Leo XIV. rief religiöse Führer zum Kampf gegen den Klimawandel auf

Papst Leo XIV. Foto: Getty Images

Am 16. Juni 2026 sandte Papst Leo XIV. eine Botschaft an die Teilnehmer des von Arnold Schwarzenegger organisierten Österreichischen Weltgipfels berichtet Life Site News. In seiner Ansprache rief der Pontifex Menschen verschiedener Glaubensbekenntnisse weltweit dazu auf, die „Sorge für die Schöpfung“ zu verstärken und am Aufbau einer Gesellschaft zu arbeiten, die auf „Solidarität und menschlicher Würde“ beruht.

Unter Berufung auf die Enzyklika Laudato Si' unterstrich Leo XIV., dass der Schutz der Umwelt kein „fakultativer“, sondern ein verpflichtender Aspekt der christlichen Erfahrung sei. Nach den Worten des Oberhauptes der Katholiken sind jene, die an die Erschaffung der Welt durch Gott glauben, verpflichtet, eine noch größere Verantwortung für die Natur zu übernehmen, da „der religiöse Glaube das gemeinsame Verlangen, das Leben zu schützen, stärkt“.

„Auch wenn es manchen scheint, dass der Glaube in Fragen des Klimawandels wenig beitragen kann, ist die religiöse Dimension tatsächlich notwendig für eine angemessene Lösung dieser Probleme“, erklärte er. Der Pontifex rief zudem zur internationalen Zusammenarbeit und zur „Multilateralität“ auf, um die Angst vor Machtverlust und die Ungewissheit hinsichtlich der Ergebnisse der ökologischen Verhandlungen zu überwinden.

Im Appell wurde besonderer Aufmerksamkeit den wirtschaftlichen Aspekten gewidmet. Im Kontext der Vorbereitung auf die UN-Klimakonferenz COP30 brachte Leo XIV. die Hoffnung auf einen Übergang zu Modellen, in denen „das Gemeinwohl über den Profit gestellt wird“. Er erklärte unmittelbar die Notwendigkeit, dass „die reicheren Länder ihren Verpflichtungen zur finanziellen Unterstützung der ärmeren Länder nachkommen“.

Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass die EU Sanktionen gegen einen Metropoliten der ROK verhängt hatte.

Lesen Sie auch

ROKA-Diözese bereitet Hilfsfonds für Geistliche und ihre Familien vor

Bischof Irenei von London beriet mit Priestern und Diakonen über die Einführung des Clergy Assistance Fund.

Lugano: Serbisch-orthodoxe Gemeinde feierte Patronatsfest mit Bischof Andrej

Der Bischof von der Schweiz, Italien und Malta predigte zur Heiligkeit und Bedeutung der Glaubensweitergabe – Abschluss der Akademie für Kirchengesang.

Mönch Arsenije erzählt von seinem Weg „vom Rausch zur Stille“

Neuerscheinung im orthodoxen Verlag Hagia Sophia verbindet Erinnerungen an Rockszene, Drogen und Nihilismus mit geistlicher Rückschau.

Anglikanische Kirche entzieht Imam Auszeichnung wegen Terrorunterstützung

Nach Kritik an früheren Äußerungen über Osama bin Laden wurde dem pakistanischen Imam Hafiz Muhammad Tahir Mehmood Ashrafi eine Auszeichnung aberkannt.

Metropolit Pavel besuchte die russisch-orthodoxe Gemeinde in Zürich

Bischöflicher Besuch in der Auferstehungskirche – Reliquie der heiligen Tatiana von Rom überreicht.

Rumänisch-orthodoxe Gemeinde in Vöcklabruck unterstützte 300 Kinder

Die siebte Auflage der Aktion „Erster Rucksack“ brachte Schulmaterial für benachteiligte Schüler in 14 rumänischen Ortschaften.