Weihe einer rumänisch-orthodoxen Kirche in Offenbach mit Metropolit Serafim
Die Hierarchen bei der Weihe von Altar und Kirche in Offenbach. Foto: Metropolie
Am Sonntag, dem 14. Juni 2026, wurde in der rumänisch-orthodoxen Gemeinde Offenbach am Main eine neue Kirche feierlich geweiht. An der Zeremonie nahmen neben Metropolit Serafim von Deutschland, Mittel- und Nordeuropa auch Bischof Sofian von Kronstadt sowie weitere hochrangige Hierarchen aus Rumänien teil, darunter Metropolit Andrei und Metropolit Iosif. Darüber berichtete die Metropolie auf ihrer Webseite.
Die Kirche, die dem „Sonntag der rumänischen Heiligen“ gewidmet ist, entstand aus einer ehemaligen Industriehalle, die in den vergangenen Jahren umfassend umgebaut und ausgestaltet wurde. Die Weihe erfolgte nach orthodoxer Tradition mit Weihwasser, Salbung und der Einlegung von Reliquien.
Im Anschluss wurde die Heilige Liturgie im Beisein von zahlreichen Gläubigen und Geistlichen gefeiert. In ihren Ansprachen betonten die Hierarchen die Bedeutung von Glauben, Mission und kirchlichem Leben insbesondere für die rumänische Diaspora. Die lebendige Entwicklung der Gemeinde wurde hervorgehoben, und Pfarrer Ștefan Anghel wurde für sein langjähriges Wirken mit dem Orden des Heiligen Johannes Chrysostomus für Geistliche des Patriarchen ausgezeichnet. Ein kulturelles Programm mit Tanz, Musik und Beiträgen von Kindern und Jugendlichen rundete die Feier ab.
Die 1975 gegründete Gemeinde zählt heute zu den bedeutendsten rumänisch-orthodoxen Gemeinden in Deutschland und betreibt mittlerweile zwei Kirchen. Offenbach gehört zu den Städten mit einem hohen Anteil rumänischer Einwohner, und die Rhein-Main-Region ist ein wichtiger Lebens- und Arbeitsraum für viele Rumänen.
Die UOJ berichtete zuvor, dass der serbische Prinz Filip Karađorđević an einer Liturgie in Stockholm teilnahm.
Lesen Sie auch
Priester Dr. Dragiša Jerkić: Der Prophet Elias ist Vorbild für Treue zu Gott
Der Geistliche der serbisch-orthodoxen Gemeinde München rief die Gläubigen zu Umkehr, Verantwortung und Standhaftigkeit im Glauben auf
Priestermönch Nil Lazarenco erläuterte geistliche Lehre des heiligen Sophronius von Essex
Vortrag bei der Theologischen St.-Justin-Konferenz im serbisch-orthodoxen Kloster Geilnau über die Etappen des geistlichen Weges zur Theosis
Erzpriester Matthias Zierenberg: Prüfungen lassen den Glauben wachsen
Der Geistliche deutete das Evangelium vom sinkenden Petrus als Glaubensschule, in der Christus seine Jünger Schritt für Schritt zur Erkenntnis seiner Gottheit und zu einem reifen Vertrauen führt
Neues Buch von Schima-Archimandrit Gabriel Bunge erscheint bei Hagia Sophia
Der orthodoxe Verlag veröffentlicht mit „In Geist und Wahrheit“ eine umfassende Studie zur Gebetslehre des frühchristlichen Wüstenvaters Evagrios Pontikos
Priester Matthias Fröse: Den Blick auf Christus statt auf den Sturm richten
Der Geistliche ermutigte Gläubige, Gottes scheinbares Schweigen als Weg des geistlichen Wachstums zu verstehen
Metropolit Isaak besuchte orthodoxes Jugendlager in den Niederlanden
Oberhaupt der Antiochenisch-Orthodoxen Metropolie von Deutschland und Mitteleuropa feierte Kleine Wasserweihe und ermutigte rund 100 Jugendliche zur aktiven Teilnahme am sakramentalen Leben der Kirche