Islamischer Blogger erzählte, warum er zum Christentum übertrat

Kieos mit Büchern über den Islam. Foto: Britannia Daily

Der britische TikToker Kieos aus Birmingham, der mehrere Jahre lang den Islam vor einem Publikum von über 100.000 Abonnenten verteidigt hatte, gab öffentlich seinen Übertritt zum Christentum bekannt. Darüber berichtete er in einem Exklusivinterview mit der Zeitung Britannia Daily.

Zum Wendepunkt in der geistlichen Suche des Bloggers wurde eine Vision: Nach seinen eigenen Worten „sah er Jesus drei Nächte hintereinander im Traum“.

„Ehrlich gesagt, ich kann es bis jetzt nicht begreifen. Ich träume sonst nie“, sagte er. – „Man könnte behaupten, wenn ich Abbildungen Jesu betrachtet hätte, könnten sie in meinem Unterbewusstsein während des Schlafes aufsteigen.“ Aber das ist nie geschehen, was die Sache seltsam macht.“

Diese Erfahrung veranlasste Kieos dazu, das Christentum eingehend zu studieren. Zuvor war er im Alter von 25 Jahren selbstständig – über soziale Netzwerke und religiöse Literatur – zum Islam übergetreten und hatte auf TikTok ein vieltausendköpfiges Publikum aufgebaut. Mit der Zeit sammelten sich bei ihm Fragen zu einer Reihe von Hadithen und Koranversen an, doch zufriedenstellende Antworten erhielt er von muslimischen Gelehrten nicht. Er begann den Glauben als ein „System von Verpflichtungen“ wahrzunehmen und nicht als eine echte Verbindung zu Gott.

Die öffentliche Erklärung des Glaubenswechsels rief eine scharfe Reaktion hervor: Etwa 80 % der muslimischen Abonnenten von Kieos reagierten negativ, ein Teil von ihnen mit Morddrohungen. Unter dem nichtmuslimischen Publikum lag die Unterstützung dagegen bei etwa 90 %. Der Blogger merkte an, dass lediglich drei muslimische Freunde die Beziehung zu ihm aufrechterhielten, ungeachtet seiner Entscheidung.

Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass Teilnehmer des orthodoxen Jugend-Chorkongresses eine Kirche in Berlin-Tegel besuchten.

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