Pfingstgottesdienst in Berlin: Metropolit Grigorije betonte geistliche Erneuerung
Pfingstgottesdienst in der Berliner Sava-Kirche mit Metropolit Grigorije. Foto: Gemeinde
Zum Pfingstfest (31. Mai 2026) feierte der serbisch-orthodoxe Metropolit Grigorije von Düsseldorf und Deutschland die Göttliche Liturgie in der Berliner Sava-Kirche und hielt eine Predigt über die geistliche „Sehnsucht des Menschen“ und die verwandelnde Kraft des Heiligen Geistes. Darüber berichtete die Eparchie auf ihrer Webseite.
Im Zentrum seiner Ansprache stand das Bild des „Durstes“ als Ausdruck der inneren Sehnsucht des Menschen nach Leben und Sinn. Metropolit Grigorije betonte, dass Menschen selbst im heiligen Raum der Kirche oft innerlich unruhig und unerfüllt bleiben. Diese Sehnsucht führe sie jedoch überhaupt erst zu Gott.
Der Geistliche hob hervor, dass Christus diesen Durst nicht nur stille, sondern den Menschen selbst verwandle. Wer an Christus glaube, werde nicht nur erfüllt, sondern könne selbst zur Quelle für andere werden. Christsein bedeute daher nicht nur, Gnade zu empfangen, sondern sie weiterzugeben.
Mit Blick auf das Pfingstfest unterstrich Metropolit Grigorije die Bedeutung des Heiligen Geistes, der den Menschen erneuere, stärke und zur Liebe sowie zum Dienst am Nächsten befähige. Die Gläubigen seien aufgerufen, als Träger von Frieden, Vergebung und Hoffnung in die Welt hinauszugehen.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Erzpriester Martinos Petzolt zum Wachstum im Glauben in kleinen Schritten riet.
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