Mutmaßlicher Helfer des Angriffs am Holocaust-Mahnmal in Berlin festgenommen
Denkmal für die ermordeten Juden Europas in Berlin. Illustratives Foto: Wikimedia Commons.
Am 27. Mai 2026 teilte die Bundesanwaltschaft mit, dass in Berlin ein syrischer Staatsangehöriger festgenommen wurde, der verdächtigt wird, Beihilfe zu dem Angriff am Holocaust-Mahnmal geleistet zu haben.
Nach Angaben der Ermittler steht der Mann im dringenden Verdacht der Beihilfe zum versuchten Mord sowie zur gefährlichen Körperverletzung. Der Angriff ereignete sich am 21. Februar 2025 am Denkmal für die ermordeten Juden Europas in Berlin.
Die Ermittler gehen davon aus, dass der Festgenommene am Tag vor der Tat Kontakt zu dem späteren Angreifer hatte und ihn möglicherweise zu der islamistisch motivierten Attacke ermutigte.
Bei dem Angriff wurde ein spanischer Tourist schwer verletzt. Der Täter wurde zuvor vom Berliner Kammergericht zu 13 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt, berichtet rbb24.
Am selben Tag wurde der Verdächtige dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgeführt. Anschließend wurde der Haftbefehl vollstreckt, heißt es in einer weiteren Mitteilung der Bundesanwaltschaft.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass in München Brandstiftung in einer evangelischen Kirche untersucht wird.
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