Unter Köln prüfen Katholiken Berichte über Marienerscheinungen
Kölner Dom in Deutschland. Foto: Wikimedia Commons
Am 2. Juni 2026 berichtete Rheinische Post, dass das Bistum Aachen eine Kommission zur Prüfung von Berichten über angebliche Marienerscheinungen in Sievernich bei Köln eingesetzt hat.
Nach Angaben der Zeitung erklärte Anfang der 2000er Jahre eine Frau aus Düren namens Manuela, ihr sei in der Pfarrkirche St. Johannes der Täufer die Jungfrau Maria erschienen.
Die Frau behauptete, die Erscheinungen hätten jeweils am ersten Montag des Monats stattgefunden. In ihren Berichten wiederholten sich Aufrufe zu mehr Gebet und zur Unterstützung von Menschen in Not.
Nach diesen Berichten begannen Pilger nach Sievernich zu kommen. Im Oktober 2002, als laut der Frau die letzte angekündigte Erscheinung stattfand, kamen Hunderte Menschen in den Ort.
Das Bistum Aachen erklärte, dass die Untersuchung auf Grundlage neuer vatikanischer Normen zur Bewertung mutmaßlicher übernatürlicher Erscheinungen durchgeführt werde.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass Bischof Glettler Abtreibungen an öffentlichen Kliniken kritisiert hat.
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