Katholischer Bischof Glettler kritisiert Abtreibungen an öffentlichen Kliniken
Der Innsbrucker Bischof Hermann Glettler. Foto: Vatican News
Am 1. Juni hat der römisch-katholische Innsbrucker Bischof Hermann Glettler die Durchführung von Schwangerschaftsabbrüchen an Standorten der Tirol Kliniken erneut kritisiert. Zum Auftakt der kirchlichen Initiative „Woche für das Leben“ erklärte der Bischof, eine Abtreibung sei „keine Gesundheitsleistung“, sondern die Beendigung menschlichen Lebens. Frauen in Konfliktsituationen bräuchten seiner Ansicht nach vor allem menschliche Begleitung, soziale Unterstützung und ergebnisoffene Beratung. Darüber berichtete Vatican News.
Besonders kritisch äußerte sich Glettler über Spätabtreibungen bei vermuteten Behinderungen ungeborener Kinder. Er sprach in diesem Zusammenhang von einer „fundamentalen Menschenrechtsverletzung“ und warnte vor einer gesellschaftlichen Entwicklung, in der Menschen mit Behinderung zunehmend als Belastung wahrgenommen würden.
Die diesjährige „Woche für das Leben“ der Diözese Innsbruck wurde mit einem Gottesdienst in Innsbruck eröffnet. Dabei betonte der Bischof, dass die Würde eines Menschen unabhängig von Gesundheit, Leistungsfähigkeit oder gesellschaftlichem Nutzen sei.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass die US-Abgeordnete Luna die Mobilisierung von UOK-Geistlichen für rechtswidrig hält.
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