Kirchencafé in Leipzig nach Serie linksextremer Angriffe geschlossen

Abgebrochenes Kreuz und ein Linksextremer: „Immer mehr Kirchen angegriffen“. Fotos: picture alliance

Die konservative Freikirche Zeal Church in Leipzig hat angekündigt, ihr Café „Stay“ dauerhaft zu schließen. Hintergrund seien zahlreiche linksextreme Angriffe auf das Café und die Gemeinde. Darüber berichtete die Junge Freiheit am 01. Juni 2026.

Nach Angaben der Gemeinde kam es seit der Eröffnung im Jahr 2023 zu insgesamt 26 Angriffen, darunter eingeschlagene Fensterscheiben, Graffiti sowie ein Buttersäureangriff während der Weihnachtszeit. Pastor René Wagner erklärte, die Entscheidung zur Schließung sei aus finanziellen Gründen getroffen worden. Gleichzeitig betonte er, dass die Gemeinde ihre kirchliche Arbeit fortsetzen werde.

Die Täter begründeten ihre Angriffe laut Berichten auf der linksextremen Plattform Indymedia unter anderem mit der konservativen Haltung der Gemeinde gegenüber Ehe, Familie und Lebensschutz. Die Freikirche sieht in den Vorfällen antichristliche Hassverbrechen und wirft der Stadt Leipzig vor, die religiöse Dimension der Angriffe nicht hinreichend anzuerkennen.

Pastor Wagner äußerte zudem die Sorge, dass Angriffe auf christliche Einrichtungen in Europa weiter zunehmen könnten. Gleichzeitig rief er dazu auf, nicht mit Hass oder Gewalt zu reagieren, sondern weiterhin öffentlich für Religionsfreiheit und christliche Überzeugungen einzutreten.

Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass die US-Abgeordnete Luna die Mobilisierung von UOK-Geistlichen für rechtswidrig hält.

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