Bischof Andrej betonte zu Pfingsten die lebendige Gegenwart des Heiligen Geistes

Bischof Andrej bei der Pfingstliturgie in der Dreifaltigkeitskathedrale in Zürich. Foto: Gemeinde

Am Pfingstsonntag (31. Mai 2026) feierte der serbisch-orthodoxe Bischof Andrej von der Schweiz, Italien und Malta in der Dreifaltigkeitskathedrale in Zürich die Heilige Liturgie anlässlich des Patronatsfestes. Gemeinsam mit mehreren Priestern und einem Diakon zelebrierte er den Gottesdienst, der vom Chor „Stevan Mokranjac“ musikalisch gestaltet wurde. Darüber berichtete der Bischof auf seiner Facebook-Seite.

In seiner Predigt hob Bischof Andrej die zentrale Bedeutung des Pfingstfestes hervor. Es sei die Erfüllung der Verheißung Christi, die Geburt der Kirche sowie Ausdruck der lebendigen Gemeinschaft zwischen Gott und Mensch. Der Heilige Geist, so der Bischof, sei Quelle geistlichen Lebens, verwandle Furcht in Glauben und rufe die Gläubigen zu einem Leben in Wahrheit, Liebe und Gemeinschaft.

Pfingsten sei dabei nicht nur ein historisches Ereignis, sondern eine bleibende Wirklichkeit in der Kirche, betonte er weiter. Der Heilige Geist wirke auch heute, indem er die Gläubigen sammle, erleuchte und stärke.

Im Anschluss an die Liturgie wurden die Slava-Gaben gesegnet. Die Feier wurde mit einem festlichen Beisammensein im Saal der Kathedrale fortgesetzt. Unter den zahlreichen Gläubigen befand sich auch der Botschafter von Bosnien und Herzegowina in der Schweiz, Boro Bronza.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Patriarch Porfirije zur Verabschiedung des Gürtels der Gottesmutter einlädt.

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