Pilgerreise nach Georgien stärkte Gläubige der Russischen Auslandskirche

Pilger der Diözese Großbritannien und Westeuropa besuchten orthodoxe Heiligtümer in Georgien und nahmen an gemeinsamen Gottesdiensten teil. Foto: Diözese

Eine Pilgergruppe der Diözese Großbritannien und Westeuropa der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland (ROKA) unternahm vom 11. bis 22. Mai 2026 eine Reise zu bedeutenden orthodoxen Stätten in Georgien. Teilnehmer aus London, Wallasey und Cardiff standen unter der geistlichen Leitung von Erzpriester Paul Elliott und Hieromonach Mark (Underwood). Es handelte sich um die erste von zwei in diesem Jahr organisierten Georgien-Pilgerfahrten aus Großbritannien, wie die Diözese berichtete.

Während der Reise nahmen die Pilger an zahlreichen Gottesdiensten teil und besuchten zentrale Heiligtümer des Landes. Zu den Höhepunkten zählten die Teilnahme an der Göttlichen Liturgie im Kloster Samtavro sowie Begegnungen mit Geistlichen und Gläubigen vor Ort. Die Gruppe wurde zudem vom neu inthronisierten Katholikos-Patriarchen Schio empfangen und gesalbt. Die Pilger berichteten von großer Gastfreundschaft und einer tiefen religiösen Verbundenheit, die ihnen in Georgien entgegengebracht wurde.

Nach Angaben der Diözese kehrten die Teilnehmer geistlich gestärkt und inspiriert in ihre Gemeinden zurück. Besonders prägend seien die Verehrung zahlreicher Reliquien, gemeinsame Gebete sowie eindrückliche liturgische Erfahrungen gewesen. Die Reise habe nicht nur die Verbundenheit mit der georgischen Kirche vertieft, sondern auch den Glauben der Pilger nachhaltig gestärkt.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Patriarch Porfirije zur Verabschiedung des Gürtels der Gottesmutter einlädt.

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