Orthodoxe Kirche feiert Tag des Heiligen Geistes
Orthodoxe Christen feiern den Tag des Heiligen Geistes. Foto: Open Source
Am 1. Juni 2026, einen Tag nach dem Fest der Heiligen Dreifaltigkeit (Pfingsten), feiert die orthodoxe Kirche den Tag des Heiligen Geistes, wie die ukrainische Redaktion der UOJ berichtete.
Nach der orthodoxen Lehre ist der Heilige Geist die dritte Person der Allerheiligsten Dreifaltigkeit und besitzt dieselbe göttliche Wesenheit wie Gott der Vater und Gott der Sohn. Deshalb erweist ihm die Kirche dieselbe Verehrung und Verherrlichung wie den anderen Personen der Heiligen Dreifaltigkeit.
Das Fest des Heiligen Geistes wurde von der Kirche zur Verherrlichung des Allerheiligsten und Lebensspendenden Geistes eingesetzt sowie als Zeugnis des orthodoxen Glaubens an seine Gottheit. Seine Einführung war zugleich eine Antwort auf verschiedene häretische Lehren, die die göttliche Würde des Heiligen Geistes bestritten oder herabsetzten.
Der Glaube der Kirche an die Gottheit des Heiligen Geistes kommt auch im Glaubensbekenntnis zum Ausdruck, in dem Er als „Herr und Lebensspender“ bezeichnet wird, „der vom Vater ausgeht und mit dem Vater und dem Sohn zugleich angebetet und verherrlicht wird“.
In der orthodoxen Ikonographie wird der Heilige Geist symbolisch dargestellt. Auf Ikonen erscheint Er, an die Taufe des Herrn im Jordan erinnernd, in Gestalt einer Taube sowie in Form von Feuerzungen, die am Pfingsttag auf die Apostel und die Gottesmutter herabkamen.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass eine US-Kongressabgeordnete über die Freilassung von Metropolit Arsenij verhandelte.
Lesen Sie auch
Bischof Andrej betonte zu Pfingsten die lebendige Gegenwart des Heiligen Geistes
Serbisch-orthodoxe Gläubige begingen Patronatsfest der Dreifaltigkeitskathedrale in Zürich
US-Abgeordnete Luna nennt Mobilisierung von UOK-Geistlichen rechtswidrig
Die US-Kongressabgeordnete Anna Paulina Luna rief dazu auf, die Zwangsmobilisierung von Geistlichen der Ukrainische Orthodoxe Kirche zu beenden.
Pilgerreise nach Georgien stärkte Gläubige der Russischen Auslandskirche
ROKA-Diözese Großbritannien und Westeuropa berichtete von intensiven geistlichen Erfahrungen und großer Gastfreundschaft
Oberhaupt der Bessarabienschen Metropolie der Rumänischen Kirche tritt zurück
Metropolit Petru beantragte aus gesundheitlichen Gründen nach mehr als 30 Jahren an der Spitze der Bessarabienschen Metropolie seinen Rücktritt.
Bischof Irenei betonte an Pfingsten die zentrale Bedeutung der Dreifaltigkeit
Predigt in Bern hob trinitarisches Gottesverständnis als Grundlage christlichen Lebens und Gemeinschaft hervor
Römisch-katholischer Bischof ruft zur Mission unter Muslimen auf
Ein katholischer Bischof erklärte, dass die Aufnahme muslimischer Migranten in Europa von einer offenen Verkündigung des Evangeliums und vom Zeugnis für Christus begleitet werden müsse.